Rang zahlt sich demnach aus

Burger Fusionspläne: Landrat sieht Stendaler Sparkasse bestplatziert

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In der Stendaler Kreissparkasse darf man sich auf Fusionsgespräche mit den Burger Kollegen vorbereiten.

Stendal – Dass die angeschlagene Kreissparkasse Jerichower Land Fusionsgespräche mit der Kreissparkasse Stendal aufnehmen möchte, macht Stendals Landrat Carsten Wulfänger offenkundig auch ein Stück weit stolz.

Von Platz 40 sei die Stendaler Sparkasse in jüngster Vergangenheit nicht zuletzt von der Finanzkraft her auf Rang neun vorgerückt.

Zum Ostdeutschen Sparkassenverband gehören insgesamt 45 Einrichtungen. „Wir sind die Neuntbeste in den letzten Jahren geworden“, sagte der CDU-Mann im Kreistag.

Die Sparkasse im Nachbarlandkreis habe aus Stendaler Sicht zwei Probleme: größer gewordene Regularien, Stichwort: Basel III, und die Negativzinsphase, zurückgegangene Erträge. „Die Sparkasse Jerichower Land ist an einen Punkt gekommen, an dem die Sparkasse Stendal vor etwa sechs Jahre war.“ Landrat Wulfänger ist auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Stendal. Sondierungsgespräche hatten die Burger Banker zuvor auch mit den Sparkassen Börde und Salzlandkreis geführt.

Ein Blick zurück in andere Zeiten: Die Kreissparkasse Stendal hatte jahrelang für Negativschlagzeilen gesorgt. Beim Sparkassenskandal von 2013 ging es nicht zuletzt um unkontrollierte Bauvorhaben und einen überdimensionierten Fuhrpark. Ein früherer Sparkassenchef und das Geldinstitut sahen sich mehrmals und in unterschiedlichsten Punkten vor Gericht, nicht immer durfte sich die Sparkasse dabei als Sieger fühlen, und mitunter einigten sich beide Seiten auch so.  tz

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