Stendaler Fallschirmsportverein pflegt freundschaftliche Kontakte mit Berliner Kollegen

Bunter Höhenflug zum Schnuppern

Flugmutige können wieder am 11. Mai mit den Schirm-Piloten von „Skydive Stendal“ vom Flugplatz Borstel abheben.
+
Flugmutige können wieder am 11. Mai mit den Schirm-Piloten von „Skydive Stendal“ vom Flugplatz Borstel abheben.

pm Stendal. Wenn die Sonne vom blauen Himmel scheint und der Wind nicht verrückt spielt, zieht es Fallschirmspringer aufs Stendaler Fluggelände. So war die Truppe des 2001 gegründeten Stendaler Vereins „Skydive“ am Wochenende auf dem Flugplatz Borstel.

Dem Flugtag schloss sich der Berliner Fallschirmsportclubs „Nord-Ost 99“ an, der mit den Altmärkern freundschaftliche Kontakte pflegt. „Pro Monat steht ein Übungstag im Kalender, den wir je nach Wetter abwechselnd in Stendal und auf unserem Gelände veranstalten. Bevor es in die Luft geht, wird das Trainingsprogramm abgesprochen. Dazu zählen das Zielspringen auf einen Punkt, das Bilden von Formationen in bis zu 3000 Metern Höhe, die zunächst am Boden geübt werden“, berichtete Ausbildungsleiter Norbert Kögler der AZ.

Sein Stendaler Kollege Ralph Marth betonte den Spaß und besonderen Reiz, den die Springer beim Absprung aus der Absetzmaschine und in der Luft bei ihrem wagemutigen Sport spüren. Das Gros des Vereins könne mittlerweile bis zu 1000 Sprünge vorweisen. Im Mai reisen die Springer nach Bottrop, um dort ihre Sprunghaltung in einem Windtunnel zu testen. Für September ist auch schon ein Zielsprungwettbewerb geplant, der für alle Vereine offen ist.

Bevor es in die Luft ging, wurden die Fallschirme gewissenhaft gepackt, wurde die Sprungkleidung angelegt, der Helm aufgesetzt. Der Kopfschutz ist meistens mit einer Minikamera bestückt. Und auf der Stendaler Rollbahn wartete dann schon der Pilot Harry Piper in einer Cessna C-182, um die Sportler je nach Sprungprogramm in verschiedene Höhen zu fliegen. Wenn die Fallschirmspringer dann mit Hilfe ihrer farbenfrohen Schirme, die immer wieder viele bewundernde Blicke auf sich ziehen, wieder festen Boden unter den Füßen haben, gibt es bei der anschließenden Flugbesprechung intensiv angeregte Gespräche in der Truppe.

Wer das besondere Flugerlebnis am eigenen Leib spüren möchte, kann sich bei den erfahrenen Springern des Stendaler Vereins für einen Tandemsprung anmelden. Näheres: www.skydive-stendal.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare