Privates Engagement macht aus ehemaliger Markthalle einen „Offenen Bürgertreff“

Bürgertreff nimmt Formen an

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Allein auf 5000 Euro werden die freiwillig-unentgeltlichen Handwerksleistungen für den Bürgertreff geschätzt.

Stendal. Eine Idee trägt langsam Früchte und stellt sich gegen innerstädtischen Leerstand und steht für eine „engagierte Stadt“, die sich auch der Integration verpflichtet führt.

Gemeint ist die „Kleine Markthalle“, die ehemalige Einkaufsmöglichkeit für Backwaren und Fleischprodukte, an der Hallstraße.

Die Initiatoren, die Kaschade-Stiftung und die Freiwilligen-Agentur Altmark, konnten bisher auf einige unentgeltlich agierende Unterstützer setzen. Rund 5000 Euro an Handwerksleistungen wurden vor Ort bereits umgesetzt, ist Marion Zosel-Mohr, Chefin der Agentur, über die freiwillig erbrachten Leistungen erfreut. 700 Euro konnten als Geldspenden gesammelt werden. „Wir suchen immer noch Handwerker, die uns beim weiteren Umbau unterstützen“, ergänzt Zosel-Mohr im Gespräch mit der AZ.

Der „Offene Bürgertreff“ soll weiterhin ein Ort sein, an dem Menschen der Region verschiedene Themen diskutieren, musizieren, lesen und allgemein Kultur veranstalten können. Wer sich mit privater Hilfe beteiligen mag, melde sich bei der Freiwilligen-Agentur: Tel. (03931) 56 563 20.

Von Alexander Klos

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