Stendals Feuerwehr-Nachwuchs übt Feuer-Szenarien an elektrisch gesteuertem Miniatur-Haus

Brand-Modell im Spielhaus-Flair

Kein Puppenhaus, ein Brandbekämpfungsmodell: Stendals Feuerwehr-Jugendwart Ronny List präsentierte die Neuanschaffung beim letzten Dienstabend 2012. Detailgetreue Nachbildungen sollen den Nachwuchs schulen. Foto: Pohlmann

Stendal. „Mit der Technik, die ständig auf den neuesten Stand gebracht wird, mit unseren rund 90 aktiven Mitgliedern, den etwa 20 jungen Blauröcken, die bald in den aktiven Dienst aufrücken sowie den Angehörigen der Alten- und Ehrenabteilung, die in vielfältiger Weise unsere Arbeit unterstützen, sind wir gut aufgestellt“„ meint Stendals Vize-Stadtwehrleiter Klaus Ortmann.

Gleichzeitig appelliert er an die Stendaler Feuerwehrleute, bei der Gewinnung von Interessenten für die Wehr nicht nachzulassen und dem Nachwuchs in der Kinder- und Jugendwehr eine umfassende und interessante, dem Alter angepasste Ausbildung, anzubieten. Dazu gehören nicht nur das Kennenlernen der Löschtechnik, sondern auch das Gesellige sowie Maßnahmen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Am letzten Dienstabend des Jahres präsentierte Jugendwart Ronny List seinen etwas erstaunten Kollegen eine ungewöhnliche Lehreinheit: ein Puppenhaus. Das Holzgebäude beinhaltet detailgetreuen Nachbildungen von Bewohnern und Räumlichkeiten. Das Haus wurde aber nicht zum Spielen angeschafft, sondern bietet die Möglichkeit, durch eine elektrische Steuerung auf der Rückseite, Wohnungsbrände zu simulieren und so zu verdeutlichen, wie Feuer entstehen, diese sich ausbreiten und wie meistens sehr giftiger Rauch durch Wohnetagen ziehen kann.

Aus diesen Beobachtungen soll der Feuerwehr-Nachwuchs maßstabsgerechte Erkenntnisse ziehen. So etwa, wie sich Menschen bei Feuer richtig verhalten, wie Brände gezielt bekämpft werden und welche Hilfsmaßnahmen nötig sind.

Von Klaus Pohlmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare