Bockwurst und Freibier

Still sein kann man auch zu Hause. Die Bands bekamen genügend Feedback von ihren Anhängern.

BERTINGEN. Schon ist es wieder vorbei. „Rock unter den Eichen“ legt wieder ein Jahr Pause ein. Schön war‘s. Von Alexander Postolache

Drei Mann, viel Spaß, interaktiv vor und auf der Bühne. Manos brachten Spaß. „Hol mir 'ne Bockwurst“ artete mit dem Herumwirbeln einer großen luftgefüllten Stoffwurst aus. Fans durften sogar auf die Bühne, zum Rutschen. Das passende Gerät hatten die Musikanten mitgebracht. Wer sich den Namen des 94er Albums „La Bumm - Die Fette“ vor Augen führt, der weiß, worum es geht und was er verpasst hat, sollte man die siebte Auflage von „Rock unter den Eichen“ nicht besucht haben.

Die Organisatoren um Thomas Wöge haben sich alle Mühe gegeben, Abwechslung in Sachen Musik auf die jährlich wachsende Bühne zu bringen. Und das dankten die lang- und kurzhaarigen Freunde der härteren Gangart auch.

Nicht nur der Auftritt von Manos war interaktiv. Andreas „Gerre“ Geremia, Sänger von Tankard, versorgte einige Fans mit Gerstensaft, direkt aus zwei Metern Höhe in den Hals. Als Dank gab es frisch Gezapftes aus den Reihen der Zuschauer zurück – singen macht durstig und die Stimme muss schließlich auch geölt sein. Ganz nach dem Tankard-Motto: „Freibier für alle - Sonst gibt's Krawalle“. Letzteres gab es glücklicherweise nicht, wie Wöge gestern gegenüber der AZ resümierte. Er konnte sich eher freuen. Die Sieben scheint ein gutes Omen gewesen zu sein. „Doppelt so viele Besucher waren in Bertingen dabei als 2009“, erklärte der Veranstalter. Der große Park- und Campingplatz sei bereits um 16 Uhr dicht gewesen, Ausweichflächen mussten geschaffen werden.

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