Zwei altmärkische Orte in der Finalrunde des Landeswettbewerbs

Bestes Dorf Sachsen-Anhalts gesucht

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Die Ortschaft Eichstedt (Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck) hat es gemeinsam mit elf weiteren Orten in den Endausscheid des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ geschafft.

Magdeburg/Altmark. Eichstedt (Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck) und Quarnebeck (Stadt Klötze) haben es geschafft. Gemeinsam mit elf weiteren Orten sind die beiden Altmarkdörfern im Endausscheid des zehnten Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Die Ortschaft Eichstedt will sich beim Endausscheid des Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ behaupten und den Titel nach Hause holen.

Dem Aufruf zur Teilnahme aus dem vergangenen Jahr sind, laut Mitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, landesweit 94 Dörfer gefolgt. Aus jedem Landkreis wurde mindestens ein Ort nominiert.

Mit der Berufung der Bewertungskommission beginne nun die aktive Phase des Wettbewerbs. Die Kommission wird im Juni die Orte bereisen und sie bewerten. Quarnebeck wird am 11. Juni inspiziert, Eichstedt am Tag darauf. Dabei stehen die bauliche Entwicklung, soziale und kulturelle Aktivitäten, Entwicklungskonzepte und die Grüngestaltung im Mittelpunkt. Letztlich werden dann zwei Orte feststehen, die Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb vertreten. Die Abschlussveranstaltung mit Auszeichnung der Siegerorte findet am 9. September in Burg auf der Landesgartenschau statt. Im vorigen Wettbewerb 2016 vertraten Gladigau (Landkreis Stendal) und Zappendorf (Saalekreis) Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb. Mit Gold bzw. Bronze hatten sie mit beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugt. In Gladigau sind beispielsweise die plattdeutschen Komödien des Theatervereins inzwischen legendär.

Den Wettbewerb, ursprünglich „Unser Dorf soll schöner werden“, gibt es in Sachsen-Anhalt seit 1991. Neben Gladigau (Gold), waren aus der Altmark Tylsen (2013) sowie Jübar (2007 und 2001) mit jeweils eine Bronze-Platzierung auf Bundesebene erfolgreich. Am bundesweiten Wettbewerb können Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen in Orten und Ortsteilen bis 3.000 Einwohner teilnehmen. Gesucht werden Ideen und innovative Projekte zur Gestaltung eines attraktiven dörflichen Lebens.

Von Christian Wohlt

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