Konzertreihe an magischem Ort begeistert 100 Gäste

„Berliner Luft“ lässt die Ruine klingen

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Für jedes Konzert ist viel Vorarbeit nötig: Auch die Stühle müssen erst herantransportiert werden. Veranstalter für das Freiluftereignis zwischen Rosenhof und Büttnerhof ist der Kulturförderverein.

Käcklitz. Der Kulturförderverein „Östliche Altmark“ hat in der Kirchruine Käcklitz einen kulturellen Nachmittag mit den „AltmarkSängern“ veranstaltet. Die Ruine ist ein Backsteingebäude der Frühgotik, das Anfang des 14. Jahrhunderts entstanden ist.

Vor 49 Jahren gab es in Käcklitz den letzten Gottesdienst.

Es befindet sich zwischen den Orten Rosenhof, der zur Gemeinde Hohenberg-Krusemark zählt, und Büttnershof, das ein Ortsteil der Gemeinde Iden ist. Vor 49 Jahren gab es in der Kirche den letzten Gottesdienst. Heute ist die Ruine ein sehenswertes Baudenkmal.

Hartmut Ludwig, Birgit Schulz, Peter Krupp und Per Nebelung kredenzten dem Käcklitzer Publikum als die „AltmarkSänger“ einen Mix aus Volksliedern und Gassenhauern.

Eike Trumpf, Zweiter Vorsitzender des Vereins, begrüßte die etwa 100 Besucher und gab die Bühne frei für das Ensemble. In einem zweigeteilte Konzert präsentierten Hartmut Ludwig, Birgit Schulz, Peter Krupp und Per Nebelung sowie Henry Mai an der Technik, Volksweisen, Heimatlieder und Gassenhauer. Dabei machten die Sänger eine Reise durch verschiedene Regionen, mit Stücken wie „Auf der Lüneburger Heide“, „Es war im Böhmerwald“ und „Oh du schöner Westerwald“. Auch begeisterte das Gesangsquartett die Zuhörer mit Volksliedern wie „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Ein Heller und ein Batzen“ sowie mit Berliner Liedern wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n, „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt“ und „In Rixdorf ist Musike“. Auch die „Berliner Luft“ durfte nicht fehlen.

Ingrid Peters (r.) aus Altenzaun ist in jedem Jahr dabei, wenn die Organisatoren des Vereins „Östliche Altmark“ in der Kirchenruine Käcklitz einen besonderen Kulturgenuss auf die Beine stellen.

In der Pause konnten sich die Besucher auf Kaffee und frisch gebackenen Kuchen, von einem in der Nähe befindlichen Bäcker, freuen. Nach etwa 90 Minuten ernteten die Sänger viel Applaus. Vereinsvorsitzende Kornelia Matzat bedankte sich bei jedem Sänger des Quartetts, indem sie Präsente überreichte.

Von Dieter Bandau

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