Fast eine Woche nach Freigabe ist Ampel an der Arneburger Kreuzung / Ostumfahrung immer noch außer Betrieb

„Da bekommt man es mit der Angst zu tun“

+
Eine nagelneue Signalanlage ist bei dem schweren Unfall mit vier Verletzten vor einer Woche zerstört worden.

tje Stendal. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Tag der Freigabe eines Abschnitts der sanierten Ostumfahrung im Bereich der Arneburger Kreuzung sind viele Verkehrsteilnehmer in großer Sorge.

„Die Ampel funktioniert immer noch nicht“, meldet sich Sabine Treu am Montagfrüh am AZ-Telefon. Die Goldbeckerin muss wie viele andere Ostaltmärker an jedem Arbeitstag den betreffenden Bereich der Bundesstraße 189 befahren, um zu ihrer Dienststelle zu gelangen. „Seit Mittwoch funktioniert die Ampel nicht“, wundert sich Treu über das Nichteinschreiten der zuständigen Ämter. Sie habe sich deswegen bereits beim Regionalbereich Nord der Landesstraßenbaubehörde in Stendal telefonisch beschwert, aber von dort nur zur Antwort bekommen, dass mit den notwendigen Arbeiten eine Fachfirma beauftragt worden sei. Die Erledigung stehe noch aus, habe es geheißen. „Da bekommt man es mit der Angst zu tun, zumal die Sicht dort auch sehr schlecht ist“, schildert die Goldbeckerin ihre Gefühlslage beim Passieren der besagten Strecke. Vom Regionalbereich Nord war am gestrigen Montag keine Stellungnahme zu bekommen, weil die verantwortlichen Mitarbeiter auf Außenterminen unterwegs gewesen seien. Ob die nun seit fast einer Woche ausstehende Inbetriebnahme der Ampelanlage damit zu tun habe, dass bei dem Unfall ein nagelneuer Signalmast zerstört worden war, wurde nicht bestätigt. Bei dem Unfall am Mittwoch hatte es vier Verletzte gegeben (AZ berichtete). Die Ampel hatte gelbes Warnlicht geblinkt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare