Syrischer Bauingenieur ab 1. Oktober in der Stendaler Stadtverwaltung tätig

„Beispiel gelungener Integration“

+
Der syrische Ingenieur Majed Kour Ahmad mit seinen Kollegen aus dem Stendaler Bauamt. Die Stadtverwaltung will mit der Einstellung des Flüchtlings mit gutem Beispiel vorangehen und andere Arbeitgeber animieren, dem „guten Beispiel interkultureller Tolerenz“ zu folgen.

mei Stendal. Ein syrischer Ingenieur wird ab 1. Oktober in der Verwaltung der Hansestadt Stendal arbeiten. „Wir sehen das als gutes Beispiel gelungener Integration eines Geflüchteten“, teilt Stadt-Sprecher Klaus Ortmann im Namen von Oberbürgermeister Klaus Schmotz mit.

Man erwarte von dem syrischen Kollegen fachlich neue Sichtweisen und innovative Ideen für den Fachbereich Hochbau.

Der studierte Bauingenieur Majed Kour Ahmad hat in seinem Heimatland, in Saudi-Arabien und im Libanon gearbeitet. Ab Oktober wird er im städtischen Bauamt tätig sein.

Die Stadt Stendal weist darauf hin, dass es für derartige Beschäftigungsmöglichkeitenverschiedene Fördermöglichkeiten gibt, unter anderem einen Eingliederungszuschuss des Jobcenters. In diesem Fall stand dem jungen Mann der Willkommensbegleiter für die Region Altmark, Felix Rüge, von der Landesinitiative „Fachkraft im Fokus Sachsen-Anhalt“ zur Seite, der den Arbeitgeber über die Bedingungen informierte, notwendige Wege erledigte und Majed Kour Ahmad bei Vorstellungsgesprächen als vertrauter Berater begleitete.

„Die Hansestadt Stendal bietet mit dieser Beschäftigung ein gutes Beispiel interkultureller Toleranz und Chancengleichheit und hofft, auch andere Arbeitgeber für eine Beschäftigung zu uns gekommener Geflüchteter anzuregen“, so Ortmann weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare