Bahnhofsumbau ab 8. April: Großprojekt kostet mehr als 7 Millionen Euro / Heute Sondersitzung

Behelfsbrücken für den Tunneldurchstich

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Stendals kurzer Bahnhofstunnel soll bis November 2013 wie die marode Röxer Unterführung bis an die Lüderitzer Straße führen. Die Arbeiten beginnen mit dem Bau von Behelfsbrücken.

Stendal. Bahn AG und Hansestadt investieren massiv in Stendals Bahnhofs-Untergrund. Sieben Millionen Euro soll der Umbau des Hauptbahnhofs kosten, gibt Bahn-Sprecherin Erika Poschke-Frost der AZ bekannt. Kernstück der voraussichtlich am 8.

April beginnenden Arbeiten – für die die Stadt Stendal verantwortlich zeichnet – ist eine Verlängerung des Bahnhofstunnels unter den Gleisen bis an die Lüderitzer Straße. Das neue Stück wird mit dem vorhandenden Tunnel dann so lang wie der marode Röxer Tunnel. Das Bauwerk wird die Existenz der betagten, übelriechenden Unterführung endgültig überflüssig machen. „Der Röxer Tunnel wird zurückgebaut“, sagt Poschke-Frost.

Wegen der millionenschweren Investition finden sich die Mitglieder von zwei Fachausschüssen des Stadtrates heute Nachmittag im Rathaus zu einer Sondersitzung zusammen. Auf dieser gilt es, Aufträge für den Tunneldurchstich zu vergeben. Die Arbeiten werden mindestens bis November 2013 dauern. „Sie beginnen mit dem Einbau von sogenannten Hilfsbrücken“, sagt die Sprecherin. Danach werden Rampen und Treppen gebaut, die im Mai 2014 fertig werden sollen.

Von Antje Mahrhold

Weitere Maßnahmen beim Stendaler Bahnhofsumbau lesen sie heute

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