Planungen für Abschnitt Lüderitz - Uenglingen auf der Zielgeraden

Auf der A14 bald bis Stendal

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Seit vergangenem Jahr wird am A14-Abschnitt Colbitz – Tangerhütte gebaut.

Dolle / Osterburg. Die Planungen für die A14-Nordverlängerung nehmen weiter Formen an. Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 2. 1. (Uenglingen – Osterburg) rechtskräftig ist, geht es nun um das Stück 1. 5 von Lüderitz bis Uenglingen.

Beide sollen in einem Zuge gebaut werden. Die Planungen für dieses Stück haben rund sechs Jahre gedauert.

Für den Abschnitt 1.5, der Stendal an die Autobahn anbindet, läuft ein so genanntes ergänzendes Anhörungsverfahren, teilt das Landesverwaltungsamt mit, weil einige Änderungen in der ursprünglichen Planung eingearbeitet wurden. So soll unter anderem der Knotenpunkt der B188 mit der Kreisstraße 1045 (bei Döbbelin) eine Ampelanlage erhalten. In Insel wird ein Wendehammer am Gohrer Weg gebaut. Der Artenschutz wurde nochmals verbessert, und neue Regelungen der Wasserrahmenrichtlinie mussten berücksichtigt werden.

Die Planunterlagen inklusive der Änderungen liegen bis 1. Juni in Stendal sowie in den Einheitsgemeinden Tangerhütte und Bismark aus. Die von dem Bauvorhaben Betroffenen haben bis zum 2. Juli die Möglichkeit, Einwendungen dort bzw. beim Landesverwaltungsamt gegen den geänderten Plan zu erheben. Darüber hinaus sind zahlreiche Träger öffentlicher Belange und Versorgungsunternehmen zur Stellungnahme aufgefordert. Der betreffende Abschnitt hat eine Länge von knapp 13 Kilometern. Durch das ergänzende Anhörungsverfahren werde der gegenwärtige Zeitplan nicht beeinträchtigt, heißt es aus dem Landesverkehrsministerium. Mit dem Planfeststellungsbeschluss werde noch in diesem Jahr gerechnet.

Bisher ist in Sachsen-Anhalt ein knapp fünf Kilometer langes Autobahnstück bei Colbitz befahrbar. Zwischen Colbitz und der künftigen Abfahrt Tangerhütte wird derzeit auf rund acht Kilometern gebaut (geplante Fertigstellung 2020). Das nächste Stück bis Lüderitz (16 Kilometer) ist in der Bauvorbereitung. Für alle weiteren Abschnitte in Sachsen-Anhalt stünden seien die Planungen auf der Zielgeraden.

Von Christian Wohlt

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