Zweigleisiger Ausbau auf 70 Kilometern / Baustart 2025, Inbetriebnahme 2028

Bahn ertüchtigt Amerikalinie

+
Im Ostkorridor Nord will die Bahn 70 der 107 Kilometer zwischen Uelzen und Stendal zweigleisig ausbauen.

Stendal. Die Deutsche Bahn will den Reiseverkehr auf der Amerikalinie (Strecke Uelzen-Stendal-Magdeburg-Halle) flexibler machen und den Güterverkehr von Mitteldeutschland besser an die Nordseehäfen anbinden.

Deshalb wird seit 2014 am zweigleisigen Ausbau der Strecke Uelzen-Salzwedel-Stendal als Abschnitt des Ostkorridors, der Norddeutschland mit Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern verbindet, gearbeitet.

„Während im Bereich Steinfeld-Hohenwulsch und Salzwedel-Veerßen momentan die Überarbeitung der Planungsunterlagen erfolgt, werden für den Knoten Stendal sowie den Abschnitt Stendal-Steinfeld verschiedene Realisierungsvarianten analysiert“, teilt Bahn-Sprecherin Erika Poschke-Frost der AZ mit.

Neue Erkenntnisse verspricht sich die Deutsche Bahn von Runden Tischen, wie es sie schon im Februar 2018 gab und nun auch in den nächsten Tagen erneut geben soll. Schwerpunkte der Gespräche sollen der Umgang mit Lärmschutz und Bahnübergängen sowie Umweltaspekte sein. Bei den Runden Tischen am 28. August in Schnega (Niedersachsen) und Salzwedel sowie für den Abschnitt Steinfeld-Knoten Stendal am 29. August in Stendal werden die zuständigen Aufgabenvertreter vor Ort sein, um das Nahverkehrskonzept vorzustellen. Diese Termine sind für Vertreter der Region, unter anderem aus den Kommunen, der Wirtschaft sowie aus Bürger- und Umweltinitiativen, gedacht. Im September und Oktober seien zudem Bürgerinformationsveranstaltungen für die breite Öffentlichkeit geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare