Umfangreiches Diebesgut / Einweisung in Psychiatrie

Autoknacker in Stendal von Polizei gefasst

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Haushaltsgegenstände, Elektronik, Kaffee, Brillen und Nothammer: Das Diebesgut aus den mindestens 13 ausgeraubten Autos.

Stendal. Seit etwa zwei Wochen hatte ein unbekannter Täter die Stendaler beunruhigt und die Polizei auf den Plan gerufen. In mindestens 13 Fällen wurden Autos aufgebrochen und ausgeraubt. Nun ist der Täter gefasst.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei ist der dringend Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden. Vorgestern Nachmittag haben die Ermittler zugegriffen. Sie fassten einen 31-jährigen Stendal.

Das Vorgehen des Mannes, eines bisher schon polizeilich bekannten Deutschen, war stets dasselbe: Er schlug in mehreren Straßen in Stendal die Seitenscheiben ein, durchsuchte dann den Wagen und stahl jeweils mehrere Gegenstände. Bemerkenswert war unter anderem, dass scheinbar nutzlose Dokumente gestohlen wurden – wie etwa Dienstausweise.

Bei der Durchsuchung der Unterkunft des Mannes wurde eine Vielzahl von Gegenständen gefunden und sichergestellt, die diesen Straftaten zuzuordnen sind. Unter anderem war darunter auch der Nothammer zum Einschlagen von Autoscheiben, den der Täter bei einem seiner letzten Raubzüge erbeutet hatte. Der Tatverdächtige ist voll geständig und wurde am gestrigen Vormittag dem Haftrichter vorgeführt. Zur Prüfung seiner Haftfähigkeit wurde er durch den Haftrichter in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Kriminalpolizei sucht nun die Eigentümer der gestohlenen Sachen. Sie sollen sich persönlich oder telefonisch (03931) 68 52 91 im Polizeirevier Stendal melden.

Von Kai Hasse

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