Fünf zusätzliche Hinweisschilder sollen bei Ortsfremden für mehr Klarheit sorgen

Autobahn-Ziel Stendal markiert

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Magdeburg. Stendal hat jetzt Autobahnanschluss. Zumindest weisen seit gestern Schilder an der Auffahrt zum neuen A14-Abschnitt bei Colbitz auch auf die Rolandstadt hin.

Bisher war dort nur Schwerin an Fernziel angegeben, was zu heftiger Kritik von Anwohnern geführt hatte, weil sich ein Großteil des Verkehrs nach wie vor durch den Ort wälzt. Auch aus den anderen Richtungen wurden die Markierungen an insgesamt fünf Stellen ergänzt.

Die zusätzlichen Hinweise sollen für mehr Klarheit bei Ortsfremden führen. Sie stellten eine Zwischenlösung bis zur Vollendung der Gesamtstrecke Magdeburg–Schwerin dar, erklärt Steffen Kauert von der Landesstraßenbaubehörde. Allerdings erwartet er nicht, dass die bisherige Strecke durch Colbitz nun sofort nicht mehr genutzt wird. „Wer nach Navi fährt, wird weiter auf der Bundesstraße bleiben“, weiß er. Erst nach und nach würden die Geräte aktualisiert.

Wer sich auskennt, überlege genau, ob er weiter durch Colbitz fährt oder lieber die etwas längere, aber schnellere Strecke über die Autobahn nimmt. Das gelte insbesondere für Lkw-Fahrer. Die Maut-Ersparnis von weniger als zwei Euro lohne den Zusatz-Stress nicht, meint Kauert.

Von Christian Wohlt

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