Haackestraße im Stendaler Süden wird instandgesetzt / Pflanzung von 34 neuen Bäumen

Ausbau für knapp 640 000 Euro

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Die Fahrbahn der Haackestraße ist uneben und stark beschädigt. Im kommenden Jahr soll sie für knapp 640 000 Euro saniert werden. Die Verkehrsführung als Einbahnstraße in Richtung Bahnhofstraße wird beibehalten.

Stendal. Die Fahrbahn ist uneben und schadhaft, der Gehweg ist größtenteils zerstört. Eine Entwässerung der Straße kann momentan nicht gewährleistet werden. Daher soll die im Süden der Stadt gelegene Haackestraße im kommenden Jahr grundhaft saniert werden.

Dies geht aus einem Bericht von Bauamtsleiter Georg-Wilhelm Westrum hervor, welchen er den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses am Mittwoch, 11. November, präsentieren wird.

Zu einem grundhaften Ausbau gehören laut Westrum neben der Instandsetzung von Fahrbahn, Parkplätzen und Gehwegen auch die Erneuerung von Regenwasserkanalisation und Straßenbeleuchtung. Dieses Bauvorhaben wird aller Voraussicht nach mit rund 640 000 Euro zu Buche schlagen. Für den Ausbau sollen Straßenausbaubeiträge erhoben werden. Die Haackestraße bindet sowohl an die Nicolai- als auch an die Bahnhofstraße an und erfüllt somit maßgeblich die Kriterien einer Erschließungsstraße.

Zurzeit besteht die Fahrbahn auf einer Breite von 6,50 Metern aus Großsteinpflaster. Dass die Oberfläche der Fahrbahn so uneben ist, liegt an einer Vielzahl von Aufgrabungen. Zwischen dem in Pflaster und Platten befestigten Gehweg und der Straße befindet sich ein unbefestigter Streifen, der mit insgesamt 32 Bäumen bepflanzt ist.

„Der vorhandene 100 Jahre alte Baumbestand hat maßgeblich Anteil an der Zerstörung der Bordanlage durch Verdrehungen und an dem verkehrsgefährdenden Zustand des Gehweges“, heißt es in dem Bericht Westrums. Die Bäume befänden sich in einem schlechten Zustand. Daher sei deren Erhaltung im Zuge des geplanten Bauvorhabens nicht vorgesehen. „Die Fällung der Bäume soll bis spätestens Februar 2016 erfolgt sein“, so der Bericht aus dem Bauamt. Um den historischen Alleecharakter wiederherzustellen, sollen auf den beiden etwa 1,8 Meter breiten Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn in einem Abstand von neun Metern 34 Bäume, in diesem Fall Stadtbirnen, gepflanzt werden. Die Entwässerung soll dann über Gossen in die Straßenabläufe erfolgen, die an den geplanten Regenwasserkanal angeschlossen werden. Die bestehende Verkehrsführung als Einbahnstraße von der Nicolaistraße in Richtung Bahnhofstraße wird laut Georg-Wilhelm Westrum beibehalten. Für Pkw werden 21 Längsstellflächen in Fahrtrichtung angeordnet. Die Aufstellung von sechs neuen Aufsatzleuchten soll das instandgesetzte Straßenbild dann in das passende Licht rücken. Die Kosten sind nach der mittelfristigen Haushaltsplanung für das Jahr 2016 mit eingeplant, teilte Westrum mit.

Von Mike Höpfner

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