Sandtagebau Wittenmoor bricht Steine / Ämter prüfen Antrag

Ausbau der A 14 – Autobahn-Baustoff auf engen Pisten

Der Bau der A 14 verlangt Unmengen an Material. 
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Der Bau der A 14 verlangt Unmengen an Material. 

Stendal – Im Tagebau zwischen Wittenmoor und Windberge soll nicht zuletzt für den Autobahnbau Rhyolith-Gestein (Ergussgestein) aus dem Steinbruch Flechtingen gelagert, mit einem schweren Brecher verarbeitet und weitertransportiert werden.

Der Verkehr laufe über die B 188 und die L  30. Vinzelberg und Wittenmoor mit ihren engen und kurvenreichen Straßen würden „stark beeinträchtigt“, heißt es aus Stendals Stadtverwaltung. Dort geht man von einer Geschwindigkeitsbeschränkung für den Betriebszeitraum aus. Auch sollte nach 20 Uhr kein Lkw mehr fahren.

40.000 Tonnen Steine sollen in einem Brecher zerkleinert und mit Sanden der Lagerstätte gemischt werden. 350.000 Tonnen jährlich sollen zur Trasse gebracht werden. Die Arbeiten im Sandtagebau Wittenmoor sollen mit Fertigstellung der nahen Autobahnabschnitte beendet sein. Einen entsprechenden Bericht hat der Ausschuss für Stadtentwicklung am 6. November auf dem Tisch. Der von der Matthäi GmbH & Co. KG Ende Juni eingereichte Antrag wird durch Ämter des Landkreises und der Stadt geprüft.

VON MARCO HERTZFELD

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