„Aus der Platte lässt sich etwas machen“

Bayrisches Unternehmen will bis 2018 etliche Lofts schaffen

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Einer der Blöcke am Rande der Hansestadt ist bereits mitten in der Frischekur.

Stendal. Ein Unternehmen aus Bayern saniert das Karree Lucas-Cranach-Straße 8 – 36 in Stendal. Bis 2018 sollen die Blöcke am Rande der Stadt um- und ausgebaut sein. „Aus der Platte lässt sich fast immer etwas machen. Allerdings haben daran viele Leute so ihre Zweifel.

Wir zeigen ihnen regelmäßig, dass es doch geht“, versichert Firmenchefin Sandra Haas im Gespräch mit der AZ. Die Süddeutschen haben sich nach eigenen Angaben auf Plattenbauten und die damit verbundenen Probleme spezialisiert. Die Wohnungen in Stendal seien für Mieter mit mittlerem Geldbeutel gedacht. Handwerker entnehmen und verrücken Wände, sodass auch etliche Lofts entstehen. Wie viel Geld insgesamt eingesetzt wird, dazu möchte die Investorin keine Angaben machen.

In einigen Wochen sollen die ersten Quartiere bezugsfertig sein. Die Plattenbauten in Stadtsee bilden eine U-Form und umfassen mehr als 200 Wohnungen. Der Großteil der Quartiere habe bereits einige Zeit leer gestanden, etliche Mieter seien zudem kurz vor Baustart umgezogen. Wo dies nicht passiert ist, suche das Unternehmen für alle Beteiligten nach Lösungen. Allerdings bringe so ein Großprojekt nun einmal Lärm und Dreck mit sich, weiß Haas. Doch der Aufwand lohne sich. „Für den Bereich ist übrigens auch noch ein extra Spielplatz für Kinder geplant.“

Von Marco Hertzfeld

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