Tradition Stadtwette: Zum siebten Mal unterstützen Lokalpolitiker ihren Ort

Arneburger Stadträte spendieren „Monatslohn“

Gregor Kelm (r.) hat gut lachen: Eine Kremserfahrt hat der Stadtrat den Elbräubern zum Kindertag spendiert. Damit ist die Stadtwette eingelöst und eine gute Arneburger Tradition bleibt erhalten.

Arneburg. So spendabel wie Arneburger Stadträte sind nicht alle Mandatsträger.

Die Elbestadt-Parlamentarier jedenfalls haben zum siebten Mal einen lokalpolitischen „Monatslohn“, sprich ihre Aufwandsentschädigung, geopfert und damit die auf dem Gänselieselfest entstandene Tradition der Stadtwette fortgesetzt.

Nachdem im Vorjahr die Senioren des Ortes beim Tanzvergnügen in der Stadthalle auf ihre Kosten kamen, schlug am Kindertag die Überraschungsstunde für die Schützlinge der Tagesstätte „Elbräuber“. Ein Profi-Spaßmacher modellierte für die Jüngsten quietschbunte Ballontiere und Kurt Tannhäuser hatte regenwetterbedingt umdisponiert. Statt zwei Pferdchen zog ein Trecker den Kremser, der ursprünglich eine Kutsche sein sollte. Die Ausfahrt durch die Stadt kam bei der Truppe von Leiterin Simone Hecht trotzdem gut an. So wie Passagier Gregor Kelm stand die Mitfahrfreude den meisten Mädchen und Jungen unübersehbar ins Gesicht geschrieben.

Beim Kindertagstreiben an der Tangermünder Straße halfen die Stadträte Carsten Sommer und Karen Galster höchstpersönlich. Selbst Tourismusbüro-Chefin Evelyn Jordan packte mit an. „Das ist ein Festtag für unsere jüngsten Arneburger“, nahm sich Sommer gern die Zeit für den Nachwuchs.

Von Antje Mahrhold

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