Atlas offenbart innovatives Potenzial, zeigt aber auch die Probleme auf

In der Altmark schlummern Forschung und Entwicklung

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Der Landkreis Stendal und der Altmarkkreis Salzwedel wollten es genau wissen: Wie ist es um die Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Altmark bestellt? 136 Betriebe wurden befragt. Deutlich wurde: Eine Zusammenarbeit gibt es so gut wie noch gar nicht, hieß es bei einer Analyse mit Vertretern beider Kreise im Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Salzwedel.

Altmark. „Die Wirtschaftskrise hat in der Altmark die ein oder andere Delle hinterlassen“, leitete Landrat Michael Ziche die Vorstellung der Ergebnisse des „Forschungs- und Entwicklungsatlas Altmark“ im Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Salzwedel ein.

Doch man habe sich wieder aufgerappelt und stehe „recht gut da“. Ziche ist sich sicher, dass die Altmark innovative Potenziale birgt. Studien aus dem Jahr 2012 offenbaren jedoch, dass in der Altmark wenig über Fragen hinsichtlich der Forschung und Entwicklung zu hören ist. „Da liegen wir weit unter dem Bundesdurchschnitt“, mahnte Ziche. Deshalb wollten es der Landkreis Stendal und der Altmarkkreis Salzwedel genau wissen und beauftragten das Business- und Innovationscenter (BIC) Altmark Stendal, einen Altlas zum wirtschaftlichen Profil der Altmark zu erarbeiten.

Thomas Barniske, Geschäftsführer des IGZ BIC Altmark, stellte Vertretern regionaler Unternehmen und der Hochschule Magdeburg die Ergebnisse der Studie vor, die das Zentrum in Zusammenarbeit mit Prof. Hans-Jürgen Kaschade von der Hochschule Magdeburg-Stendal bis Ende Juni erarbeitet hatte.

Die Projektgruppe nahm für eine Befragung 136 altmärkische Unternehmen in den Fokus. 88 Betriebe aus der Altmark (39 im Altmarkkreis Salzwedel, 49 im Landkreis Stendal) beteiligten sich. „Das ist ein repräsentatives Ergebnis“, kommentierte Barniske die 65-prozentige Rücklaufquote, die ein reges Interesse der Unternehmen am regionalen Wirtschaftsthema belege.

Von Eva Hahner

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