Re-flect: Beste Platzierungen für Osterburger und Stendaler Kinder

Die Altmark gewinnt

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Große Freude für Gymnasium und Lebenshilfe Osterburg: Jugendliche der beiden Einrichtungen entschieden den Re-flect-Preis für sich.

kah Stendal/Osterburg. Mit lebensfrohen Figuren, die nicht behinderte Kinder und Kinder mit Behinderungen zusammen gebastelt haben, gewannen das Gymnasium Osterburg und die Lebenshilfe in der Biesestadt den ersten Platz beim diesjährigen landesweiten Re-flect-Wettbewerb.

Das Stendaler Bildungs- und Begegnungszentrum „Amicus“ gewann den Publikumspreis.

Unter dem Motto „Chancengleichheit für alle – was behindert uns in der Gesellschaft?“ hatten 28 Vereine und Einrichtungen ihre Kunstprojekte vorgestellt. Der Wettbewerb wird ausgerichtet vom Offenen Kanal Stendal, der Kunstplatte Stendal, dem Paritätischen und dem Theater der Altmark. Die Preise (600, 500 und 400 Euro für die ersten drei Plätze) wurden von der „Aktion Mensch“ finanziert.

Von den Beiträgen war Andreas Bredow vom Offenen Kanal begeistert: „Es gab viel mehr Beiträge als im vergangenen Jahr, und das mit einer enormen Bandbreite“, fasste er zusammen. Von Drogensucht über Integration bis zu den Themen HIV oder Sexualität reichten die Projekte. „Dabei wurde nicht nur auf die Tränendrüse gedrückt. Es gab sehr sachliche Auseinandersetzungen“, resümiert Bredow.

Die Nase vorn hatte schließlich Osterburg: Die „Skulpturen – Menschen wie Du und ich“, die Jugendliche des Gymnasiums und der Lebenshilfe in 18 Monaten zusammen geschaffen hatten, überzeugten die Jury. Der Publikumspreis blieb ebenfalls in der Altmark: Kinder der Bildungs- und Begegnungsstätte „Amicus“ vom DRK überzeugten mit einer Aufführung der Bremer Stadtmusikanten.

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