Regen schreckt Radfahrer ab

Das Reformationsjubiläum zieht: Altmark im Gästeplus

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Tangermünde gehört zu den touristischen Hochburgen der Altmark. Das wechselhafte Wetter mit viel Regen hat sich allerdings ungünstig auf den Radtourismus an der Elbe ausgewirkt.

ct Altmark. „Der Altmark-Tourismus ist weiter im Aufwind“, freut sich Mandy Hodum, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes.

Alle fünf Reiseregionen in Sachsen-Anhalt hätten im ersten Halbjahr ein Plus verbucht, beruft sie sich auf eine Information von Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). In der Altmark gab es leichte Zuwächse sowohl bei den Ankünften (0,8 Prozent) als auch bei den Übernachtungen (0,2 Prozent).

In anderen Regionen fielen die Steigerungsraten deutlicher aus. Spitzenreiter sei Anhalt-Wittenberg mit einem Plus von 15,8 bzw. 15,2 Prozent. Der kräftige Zuwachs bei den Gästen aus dem Ausland sei laut Willingmann vor allem auf das Reformationsjubiläum zurückzuführen. Allerdings konnte Luthers Heimat die altmärkischen Spitzenwachstumswerte einiger Monate im Buga-Jahr 2015 von mehr als 20 Prozent bisher nicht toppen.

Dabei hatte es in den ersten Monaten des Jahres noch nicht so rosig für die Branche ausgesehen. Das späte Osterfest und die ungünstige Lage der Pfingstferien hätten sich negativ in der Bilanz niedergeschlagen. Das Wetter habe sich das ganze bisherige Jahr von seiner wechselhaften Seite gezeigt. Bei Dauerregen und Unwetterwarnungen blieben besonders die Radfahrer weg.

Im Jahr 2015 habe die Region erstmals die magische Marke von 600 000 Übernachtungen geknackt und diesen Wert auch 2016 erreicht. „Wenn wir in diesem Jahr ein ähnliches Ergebnis erzielen, bin ich hoch zufrieden“, sagt Hodum.

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