Gute Preise für Erzeuger / Neue fusionierte Genossenschaft mit erster Bilanz

Altmärker Milch begehrt

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Im vergangenen Jahr hat sich das Geschäft mit der Milch gelohnt. Das ist der Tenor der Milchliefergenossenschaft Altmark nach dem Geschäftsjahr 2013.

Ziegenhagen/Landkreis. Mit Fug und Recht, meint Lothar Meier, der Geschäftsführer der Milchliefergenossenschaft Altmark, könne man von einem „guten, erfolgreichen Jahr“ sprechen. Davon profitieren die Milcherzeuger, die in der Genossenschaft organisiert sind.

Ihre Zahl wächst: 115 sind es mittlerweile, zehn mehr als im vergangenen Jahr die drei bisherigen Milcherzeugergenossenschaften zusammen.

Die Milchliefergenossenschaft ist eine relativ neue Institution: Erst mit Anfang des Jahres haben sich die Raiffeisen-Liefergenossenschaft Stendal, die Milchliefergenossenschaft Bismark und die Molkereigenossenschaft zusammengeschlossen. Der Zweck war, die genossenschaftliche Förderung optimal zu wuppen. Nun haben die Milcherzeuger ihre erste gemeinsame Bilanz erarbeitet.

Meier freute sich an solider Qualität: Über 99 Prozent der Ware sei in Güte- und Bezahlklasse 1. Bei den Audits in den Betrieben habe man im Schnitt 61 von 65 Punkten erreicht. Gut 130 000 Tonnen Milch wurden von den Mitgliedsunternehmen gekauft. Im Schnitt lag der Fettanteil im Geschäftsjahr bei 4,01 Prozent, der Eiweißanteil bei 3,40 Prozent. Beide Werte haben sich gegenüber dem 2012 minimal erhöht. Die Quote im Jahr 2013 betrug 175 000 Tonnen Milch und wurde zu 94 Prozent ausgeschöpft.

Von Kai Hasse

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