Die Konjunktur brummt: Einige Betriebe arbeiten an der Belastungsgrenze

Altmärker Handwerker sind ausgelastet

Die Handwerkskonjunktur brummt weiter.
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Die Handwerkskonjunktur brummt weiter.

ct Altmark / Magdeburg. Die Entwicklung des Handwerks in der Altmark weist eine unterschiedliche Tendenz auf. Im Altmarkkreis Salzwedel sank die Zahl der Betriebe im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 1172 Firmen.

Im Landkreis Stendal stieg sie hingegen um 0,8 Prozent auf 1558.

Damit stemmt sich die östliche Altmark gegen den Trend im Kammerbezirk, wo 12 431 Unternehmen und damit 1,6 Prozent weniger Handwerksfirmen gemeldet waren als im Vorjahr.

Der Stimmung in der Branche schadet das nicht. Denn die Konjunktur brummt. Das belegt die jüngste Umfrage, die die Kammer unter ihren Mitgliedsunternehmen durchführte. Mit einem Geschäftsklimaindex von 94 Punkten wurde der bereits sehr gute Vorjahreswert um einen Punkt überboten.

Im Altmarkkreis Salzwedel bezeichnen 78 Prozent der befragten Betriebe die Lage als gut, 22 Prozent als befriedigend und keiner als schlecht. Dagegen sind im Landkreis Stendal 68 Prozent zufrieden, 25 Prozent geht es so lala und nur sieben Prozent schlecht. Der Kammerdurchschnitt liegt bei 69 (gut), 25 (befriedigend), sechs (schlecht).

Die durchschnittliche Auslastung der betrieblichen Kapazitäten reicht von 86-prozentiger Auslastung im Jerichower Land bis zu 91 Prozent im Altmarkkreis Salzwedel. Hier geben 63 Prozent an, 100 Prozent oder darüber hinaus ausgelastet zu sein.

Motor der Entwicklung ist erneut das Bau- und Ausbaugewerbe. Die durchschnittliche Auslastung der Betriebe verzeichnet mit 85 Prozent einen Höchststand. Fast ein Drittel der befragten Handwerksbetriebe ist bis zu 100 Prozent ausgelastet.

Zur Handwerkskammer Magdeburg gehören 12 431 Betriebe in 120 Gewerken mit 69.000 Beschäftigten und 3800 Lehrlingen. Der Kammerbezirk umfasst Altmark, Harz, Jerichower Land, Börde und die Landeshauptstadt Magdeburg.

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