„Jetzt muss es weitergehen“

Altmärker fordern zügigen Lückenschluss und Querspange

Die Altmärker Stefan Korneck (l.) und Adolf Fehse (3.v.l. vorn) fordern einen schnellen Weiterbau der A 14 und eine zügige Umsetzung der Querspange B 190n.
+
Die Altmärker Stefan Korneck (l.) und Adolf Fehse (3.v.l. vorn) fordern einen schnellen Weiterbau der A 14 und eine zügige Umsetzung der Querspange B 190n.

Magdeburg/Altmark – „Jetzt muss es auch zügig weitergehen“, fordern Unternehmer aus der Altmark einen schnellen Weiterbau der A 14 von Magdeburg nach Schwerin.

Gemeinsam mit der A 39 Wolfsburg-Lüneburg und der Querspange B 190n sei der A 14-Lückenschluss ein unverzichtbares Verkehrsinfrastrukturprojekt von europäischer Bedeutung. Insbesondere sehen die Vertreter der Wirtschaft Standortnachteile für Altmark und Prignitz.

Adolf Fehse kommt aus der Altmark (Klötze). Der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Magdeburg fordert die Fertigstellung der A 14 bis Lüderitz im Jahr 2022. Die jetzt erfolgte Freigabe des 8,5 Kilometer langen Teilstücks Colbitz–Tangerhütte (AZ berichtete) sei „ein wichtiges Signal“, nun müsse es aber mit den anderen Abschnitten weitergehen.

Von großer Bedeutung sei auch die B 190n, die die A 39 und A 14 im Norden Sachsen-Anhalts auf 70 Kilometern miteinander verbinden soll. Geplant ist sie aktuell nicht vor 2030. „Diese Querspange ist genauso wichtig wie die A 39 und die A 14“, fordert der Westaltmärker Stefan Korneck, der auch Vize-Vorsitzender des Magdeburger IHK-Bauausschusses ist, eine schnelle Umsetzung.

Verkehrsminister Thomas Webel sagte im Nachgang der A 14-Teilfreigabe in dieser Woche, dass noch im Oktober der erste Spatenstich für die Elbquerung erfolgen soll. Die A 14-Brücke über die Elbe soll parallel (westlich) zur vorhandenen Elbquerung der B 189 verlaufen und etwa 1,1 Kilometer lang sein. (mei)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare