Problem in der gesamten Stadt Stendal

Altkleidercontainer quellen über: Manche Bürger entsorgen ihren Hausmüll in den Behältern

Die Kleidung wird in den Behältern gesammelt und anschließend abtransportiert.
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Die Kleidung wird in den Behältern gesammelt und anschließend abtransportiert.

Stendal – Betritt man einige Parkplätze in der Stendaler Innenstadt, fallen einem die Altkleider-Sammelcontainer ins Auge. Auf den ersten Blick nichts Besonderes, schaut man genauer hin, überkommt einem das Gefühl von Fremdschämen.

Vor vielen Containern türmt sich die Kleidung.

In der Corona-Pandemie schein es so als würden sich die Rolandstädter von vielem trennen. Zeit im Lockdown hätte man ja genug, um sich von abgetragenen und unmodernen Kleidungsstücken sowie Schuhen zu entledigen.

Vor dem Einkauf schnell noch den Plastiksack in den Container werfen, denken sich wohl viele und hoffen, dass sich ein Bedürftiger darüber freut. Die Kleidung in den Kleiderkammern wird im Normalfall sortiert und an Bedürftige weiter gegeben wird. Manches in den Kleidersäcken ist jedoch unzumutbar. Sind die Container voll, wird der Sack oder die Tüte einfach gedankenlos davor gestellt. Hauptsache man ist das Zeug los, werden sich wohl manche denken.

Per Hinweisschild wird um die korrekte Nutzung der Sammelbehälter gebeten, doch viele ignorieren dies.

Andere wiederum glauben vielleicht, dass sich in den Containern noch etwas findet und durchwühlen die Behältnisse vor Ort, die vor den Boxen abgestellt wurden. Allerdings lassen sie die rausgewühlte Kleidung oder Schuhe die ihnen nicht gefallen oder passen auf dem Erdboden liegen. Sind die Sachen erst einmal nass durch den Regen, modern sie vor sich hin. Hinzu kommt dass einige Bürger meinen, Essensreste oder reduzierte Lebensmittel dort wegwerfen zu müssen, da braucht man auf Ungeziefer wie Mäuse und Ratten nicht lange zu warten. Nun stellt sich die Frage, wer ist für die regelmäßige Säuberung und Entleerung verantwortlich, die Stadt, der Supermarktbetreiber oder der Besitzer der Boxen? (kr)

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