Polizei ermittelt

Afrikaforscher: Denkmal am Stendaler Nachtigalplatz blutrot beschmiert

Teile des Denkmals sind beschädigt worden.
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Teile des Denkmals sind beschädigt worden.

Stendal – Das Denkmal für den altmärkischen Afrikaforscher Dr.  Gustav Nachtigal ist am Wochenende von mehreren Seiten mit einer roten Flüssigkeit begossen worden. Der oder die Täter trafen nicht zuletzt den Namenszug am Sockel der Bronzebüste in Stendal.

Ob es sich um Farbe oder eine andere Substanz handelt, scheint für die Polizei noch unklar.

Festgestellt wurde die Attacke am gestrigen Sonntag gegen 11. 15  Uhr. Die Ermittlungen zur Sachbeschädigung dauern an. Nachtigal, 1834 in Eichstedt geboren, gilt gemeinhin nicht als ausgesprochener Kolonialherr und dennoch wird vor allem außerhalb der altmärkischen Heimat über seine Rolle damals diskutiert.

Erst Mitte Juli zeigte sich ein Stadtsprecher in der AZ offen für jedes Gespräch zu Leben und Wirken des Afrikaforschers.  tz.

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