Schüler stehen für Courage ein

Adolf Diesterweg-Sekundarschule trägt als erste Stendaler Einrichtung den Titel „Schule ohne Rassismus“

Zehntklässler Leon Tuchen und andere Klassensprecher haben für das Projekt Unterschriften gesammelt.
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Zehntklässler Leon Tuchen und andere Klassensprecher haben für das Projekt Unterschriften gesammelt.

Stendal – Jetzt ist es offiziell oder schwarz auf weiß und weiß auf schwarz: Als Stendals erste Schule trägt die Adolf Diesterweg-Sekundarschule nun den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“.

Die Idee kam von den Schülern selbst, erklärt Schulleiterin Silvia Mattner. Es gehe vor allem um ein gutes Schulklima und ein friedliches Miteinander, heißt es weiter.

Den Stein ins Rollen gebracht hat Klassensprecher Leon Tuchen aus der 10b. Gemeinsam mit anderen Klassensprechern sammelte er Unterschriften und stellte schließlich auch den Antrag. Unterstützt wurden die Schüler dabei vom Verein Kinderstärken und den Schulsozialarbeiterinnen.

In einem feierlichen Rahmen bekam die Schule am Freitag auf dem Schulhof den Titel und das dazugehörige Schild vom Netzwerk für Demokratie und Toleranz verliehen. Es sei eine Verpflichtung, auf der man sich nicht ausruhen könne, sagte Cornelia Habisch von der Landeszentrale für politische Bildung. Als Paten an ihrer Seite hat die Schule das Theater der Altmark sowie den Frontsänger Tim Wilhelm der Band Münchner Freiheit. Die Schulband und die Tanz-AG umrahmten den besonderen Moment.

kr

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