Schmotz: „Menschen mitnehmen auf den Weg der Demokratie, wie wir sie kennen“

Acht Ideen gegen den Rechtsruck

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Stendal will sich als weltoffene Stadt präsentieren. Acht spezielle Aktionen sollen helfen, dem Rechtsruck in der Region entgegenzuwirken.

kr Stendal. Mit acht ausgewählten Ideen will die Rolandstadt dem Rechtsruck entgegenwirken. Alle acht Aktionen haben ein gemeinsames Ziel: „Demokratie leben – aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Stendal macht bei dem Bundes-Programm mit, um sich auch langfristig als Stadt der vielfältigen Kultur und Weltoffenheit zu präsentieren. Oberbürgermeister Klaus Schmotz gab jetzt den Startschuss und übergab den Akteuren der „Partnerschaft für Demokratie“ Urkunden.

Diese Partnerschaft ist ein Bündnis von Menschen aus Institutionen, Vereinen, Parteien und Verwaltung, die Ideen für Aktionen entwickelt und bei der Projekt-Fachstelle „KinderStärken“ eingereicht haben. In einer dreistündigen Sitzung wählten ehrenamtliche Mitglieder der Demokratiepartnerschaft von den 14 eingereichten Anträgen acht aus (siehe Infokasten). Die Träger der nicht bewilligten Aktionen erhielten ein Votum des Begleitausschusses sowie weitere beratene Unterstützung von der Fachstelle.

Der Oberbürgermeister machte deutlich, wie wichtig die Demokratieförderung in der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist: Menschen mitnehmen auf den Weg der Demokratie wie wir sie kennen – frei von Hass, Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Er wünschte allen viel Erfolg und einen guten Start.

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Die acht bewilligten Projekte im Rahmen von „Partnerschaft für Demokratie“ wurden eingereicht von:

- Diakoniewerk Osterburg 

- Förderverein der Sekundarschulen „Diesterweg“ 

- Förderverein der Sekundarschule „Wladimir Komarov“ 

- Bündnis „Herz statt Hetze“ 

- Icatat (Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies) 

- Initiative „Denken ohne Geländer“ 

- Verein „Lebendige Steine“ 

- „Die Falken“

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