Nordverlängerung kommt voran / Brückenbau und Schneise durch den Wald

A 14: Alle Abschnitte in Planung

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Zwischen Colbitz und Dolle nimmt die A 14 Konturen an. 2020 soll der Verkehr von Mose bis Lüderitz rollen.

Altmark. Der erste Brückenpfeiler steht, eine breite Schneise durchzieht den Wald. Die A 14-Nordverlängerung nimmt Konturen an. Seit Herbst wird der Abschnitt von Colbitz bis Dolle (offiziell: Anschlussstelle Tangerhütte) gebaut. Eine reguläre Winterpause gibt es nicht.

Solange es das Wetter zulässt, werden die Arbeiten fortgesetzt, heißt es aus dem Magdeburger Verkehrsministerium.

Die Trasse wird die Colbitz-Letzlinger Heide auf weiten Strecken parallel zur bestehenden Bundesstraße 189 tangieren. Strenge Naturschutzvorgaben machen das Projekt besonders anspruchsvoll und teuer. Das gilt auch für die anderen Stücke in Sachsen-Anhalt. Laut Verkehrsministerium sind Planungen für alle Bauabschnitte weit fortgeschritten und weitere Planfeststellungsbeschlüsse (Baurecht) in diesem Jahr zu erwarten. Sollte es keine erneuten Verzögerungen, etwa durch Klagen, geben, soll das Gesamtprojekt Anfang der 2020-er Jahre fertig sein.

Knapp 70 Millionen Euro sind für das elf Kilometer lange Autobahnstück Colbitz– Dolle veranschlagt. Als erste Bauwerke entstehen Brücken, unter anderem zwei Grünbrücken. Ende dieses Jahres startet dann der Fahrbahnbau. Parallel wird mit dem Folgeabschnitt, Dolle bis Lüderitz, begonnen. Diese 12,5 Kilometer lange Strecke wird knapp 120 Millionen Euro kosten.

Voraussichtlich 2020 wird der Verkehr von Mose bis Lüderitz knapp 28 Kilometer auf der neuen Autobahn rollen.

Von Christian Wohlt

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