Bund der Steuerzahler kritisiert Erstaufnahmeeinrichtung an der Gardelegener Straße

30-Millionen-Bau für Flüchtlinge in Stendal am Pranger

Der Bund der Steuerzahler fordert in punkto Stendaler Flüchtlingsbau ein Umsteuern der Landesregierung.
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Der Bund der Steuerzahler fordert in punkto Stendaler Flüchtlingsbau ein Umsteuern der Landesregierung.
  • Ulrike Meineke
    VonUlrike Meineke
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mei Stendal. „Nicht nachvollziehbar“ ist für den Bund der Steuerzahler der Umbau der alten Grenztruppenkasernen in Stendal zu einer dauerhaften Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (Kosten: 30 Millionen Euro).

Die Kapazität von 1000 Plätzen sei „völlig überdimensioniert“.

Im sogenannten „Schwarzbuch“, das Steuergeldverschwendungen anprangert, fordert der Bund ein Umsteuern der Landesregierung, da die Plätze nicht gebraucht würden und die Pläne von 2015 überholt seien. Die Maßnahme sei auch „fragwürdig“, weil für das neue Asylheim 500 sogenannte Erstaufnahmeplätze in Klietz (170 Plätze) und Magdeburg (320) wegfallen sollen.

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