Viel erhellende Arbeit

27.000 bunte Lichter – Alle Jahre wieder beleuchtet Torsten Lange den Pappelweg

Jedes Jahr wünscht Familie Lange ihren Nachbarn und Besuchern ein frohes Fest. In diesem Jahr neu und der größte Stolz: Die selbstgebaute Pyramide. Fotos: Hartmann
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Jedes Jahr wünscht Familie Lange ihren Nachbarn und Besuchern ein frohes Fest. In diesem Jahr neu und der größte Stolz: Die selbstgebaute Pyramide.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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Stendal – Weihnachtsmänner, Sterne und festliche Stimmung. Aber vor allem: LEDs. 27.000 Stück erleuchten den Garten von Petra und Torsten Lange am Pappelweg.

Rund 20 Stunden über mehrere Wochenenden verteilt hat der Hausherr damit zugebracht, die vielen Lichterketten aufzuhängen.

Im Inneren hat Petra Lange die Hosen an: Während ihr Mann Torsten den Garten gestaltet, sorgt sie in den eigenen vier Wänden für festliche Stimmung.

Dabei ist fast alles selbst gebaut. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Lichterketten von Hand zusammengelötet wurden, aber anstatt eine Lichterpyramide zu kaufen, hat Torsten Lange sie kurzerhand selbst gebastelt. „Die ist genial geworden“, freut sich er sich über seine neuste Ergänzung. Schon seit vielen Jahren möchte er mit seiner Weihnachtsbeleuchtung Nachbarn und Besuchern eine Freude machen – und fügt jährlich ein neues Element hinzu. Da fast alles selbst gebaut wird, halten sich auch die Kosten in Grenzen. Nur rund 600 Euro habe das Lichtermeer gekostet, überschlägt er kurz im Kopf den Preis für die verschiedenen Lichterketten. „Und das ist schon hochgegriffen“, erklärt Torsten Lange. Dazu kommen, wegen der LEDs, überschaubare Kosten von 30 Cent pro Tag für die Stromversorgung. „Um den Leuten eine Freude zu machen, habe ich gerne 30 Cent über.“

Bereits am ersten Advent war der Weihnachtsmann im Pappelweg angekommen. Vor lauter Eile ist er wohl aus dem Schlitten gefallen.

In der Nachbarschaft kommt das gut an, wie Kristin Krauer bestätigt. Nach Feierabend hat sie kurz Halt gemacht, um Fotos von dem bunten Lichterspektakel zu machen. „Ich habe auf der Arbeit davon erzählt“, berichtet sie im AZ-Gespräch. Und jetzt brauche sie natürlich ein Foto, um den Kollegen zu beweisen, wie festlich in der Nachbarschaft geschmückt wird. Ob Torsten Langes Plan aufgeht, den Menschen eine Freude zu machen? Dazu fällt sie ein eindeutiges Urteil: „Das funktioniert!“. Auch wenn das Lichtermeer für sie als Nachbarin nichts Neues mehr ist, freue sie sich doch jedes Jahr wieder auf die schöne Beleuchtung. „Ich fahre täglich hier vorbei“, berichtet sie.

Was die meisten Menschen nicht zu sehen bekommen, ist jedoch das Innere des Hauses. Da hat Petra Lange das Sagen und tobt sich mit allerlei Lebkuchenhäusern, Zipfelmützen, Girlanden und natürlich Lichterketten aus.

Bis zum 6. Januar soll die Dekoration noch beleuchtet sein. Nur der große Schriftzug „Frohe Weihnachten“ wird bereits nach den Festtagen abgeschaltet.

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