12000 Euro: Bundesbauminister zeichnet Werben für Städtebaukonzept „Bürgerschaftliches Engagement“ aus

Dr. Haase:„Ist eine Bestätigung für uns“

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Für ihre Überlegungen zum Denkmalschutz im Zuge der Stadtentwicklung ist gestern in Quedlinburg die Hansestadt Werben ausgezeichnet worden.

arz/tje/dpa Quedlinburg/Werben. „Eine große Überraschung“ ist Werbens Bürgermeister am Dienstag in Quedlinburg widerfahren. Dr. Volkmar Haase erhielt aus den Händen von Bundesbauminister Peter Ramsauer eine Urkunde, die das Städtebaukonzept „Bürgerschaftliches Engagement“ der Hansestadt überregional auszeichnet. Haase wurde von Simone Kuhlmann, Bauamtsleiterin der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, begleitet.

Aber Werben war bei der Preisverleihung im Palais Salfeldt der Weltkulturerbe-Stadt längst nicht die einzige Bewerberin: Gleich drei städtebauliche Konzepte sachsen-anhaltischer Kommunen sind bei dem Wettbewerb „Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln“ gewürdigt worden, neben Werben kommen auch die Städte Freyburg und Bernburg in die Gunst der 12 000 Euro schweren Auszeichnung.

Werbens Noch-Stadtoberhaupt, das nächsten Monat aus seinem Amt scheidet, sieht die Auszeichnung im Wirken zahlreicher Unterstützer begründet. Dazu gehören laut Haase die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, der Arbeitskreis „Werbener Altstadt“, der Verein „Johanniter-Komturei“ und der in Perleberg ansässige Sanierungsträger BIG-Städtebau. Die Ehrung sei „eine Bestätigung für uns in Sachen Denkmalschutz“, freut sich der Bürgermeister über den „schönen Erfolg“ zum Ende seiner Amtszeit.

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