Städtebau-Fördergeld soll in Sanierungsobjekt Marktstraße gesteckt werden

Zukunft mit 606 000 Euro

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Blick in den Schalterraum: Werbens Alte Post ist 17 Meter lang, elf Meter breit und 14 Meter hoch. Weil die Substanz als solide eingeschätzt wird, sind Gewerbe- und Wohnräume geplant. 

Werben. Mit der Zukunft der Alten Post setzt sich unter der Regie von Vorsitzender Elisabeth Gellerich (UWG) der Bau-Ausschuss des Stadtrates in einer Woche auseinander.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung am 28. Februar will das Werbener Gremium über den Einsatz von Stadtsanierungsmitteln entscheiden. Geld aus diesem Fördertopf ist für die Kleinstadt mit äußerst klammer Kasse eine der wenigen Quellen, um leerstehenden Objekten neues Leben einzuhauchen.

Laut einer Kostenschätzung von Architekt Guido Cierpinski würde die Sanierung der Alten Post etwa 606.000 Euro kosten. Die Substanz des markanten Gebäudes an der Adresse Marktstraße 6 hat der Experte aus Osterburg als „solide“ und „in relativ gutem Zustand“ eingeschätzt. 

Dass das seit Jahren ungenutzte Gebäude überhaupt auf der Agenda steht, geht auf einen Vorstoß von CDU-Fraktionschef Michael Schnelle zurück. Der Unternehmer kämpft vehement dafür, dass der für seinen Storchenreichtum bekannte Ort im hohen Norden des Landkreises mehr Einnahmen erzielt. Dies sei möglich, wenn die Stadt ihre Alte Post zu einem Gewerbe- und Wohnhaus herrichtet, glaubt Schnelle. So sei geplant, in die Sanierung auch das benachbarte Fachwerkhaus Markt 5 mit einzubeziehen. Als erhaltenswert gilt dort wegen maroder Struktur aber allein die Frontfassade. Mit 307000 Euro Gesamtkosten wird gerechnet.

Von Antje Mahrhold

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