Schule will Namen des berühmten Archäologen tragen dürfen

Winckelmann kehrt zurück

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Stimmen die Gremien des Landkreises Stendal zu, wird zur Festwoche zum 150-jährigen Bestehen des Gebäudes der Name „Johann Joachim Winckelmann“ nach Seehausen zurückkehren.

Seehausen. Er war einer der „Winckelmänner“, die 1977 in Seehausen ihr Abitur machten. Ein Winckelmann-Gymnasium gibt es in der Stadt nicht mehr. Jedoch ist der Ort, an dem sich Axel Giese seinen Schulabschluss erarbeitete, erhalten.

Und er kehrte dorthin zurück, wird als Leiter der Sekundar- und Gemeinschaftsschule geschätzt. 150 Jahre werden die heiligen Bildungshallen in diesem Jahr alt. Das soll im Oktober mit einer Festwoche gebührend gefeiert werden. Abschlusstermin soll der 15. Oktober sein. Warum dieser Tag besonders hervorsticht, erleutert Giese folgendermaßen: „Es gibt viele Bürger, Eltern und Lehrer, die sich mit dem Schulnamen ,Johann Joachim Winckelmann’ identifizieren können. “ Aus diesem Grund entstand die Initiative, der Sekundar- und Gemeinschaftsschule eine neue Identität zu geben. Auch, um „nicht mit anderen Sekundarschulen in anderen Städten mit gleichem Stadtnamen verwechselt zu werden. “.

Stimmen alle Gremien und letztendlich der Kreistag zu, kann am 15. Oktober der neue, alte Name am Gebäude von 1865 angebracht werden. „In Zusammenarbeit mit dem Schulelternrat entstehen bereits eine Flagge, T-Shirt-Designs und ein Logo.“

Winckelmann, 1717 in Stendal geboren, war in den Jahren 1743 bis 1748 in Seehausen als Konrektor an der damaligen Lateinschule angestellt. Dort kam es 1744 zu einem Schulstreit, welcher in einem Gerichtsverfahren endede. Winckelmann ging als Gewinner heraus. Auf den Kirchen-Inspektor Schnakenburg war er danach allerdings nicht mehr gut zu sprechen.

Von Alexander Postolache

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