Klares „Ja“ zum Straßenbau vom Verkehrsminister beim IHK-Dialog Altmark

Webel: „Keine Alternative“

Sie stehen für die Fertigstellung der Autobahn 14: Bei strahlendem Sonnenschein gab es in der DIBUKA noch das Erinnerungsfoto an die IHK-Veranstaltung mit Gastgeber, Minister, Führungskräften der IHK sowie dem Vertreter des Max-Planck-Instituts.

Seehausen. Ein Verkehrsminister fasst klare Worte: „Wir müssen so schnell wie möglich – aber auch so gründlich, dass von den Autobahngegnern keine Fehler nachgewiesen werden können – das Baurecht für die weiteren Abschnitte bis zur Wittenberger Brücke schaffen.

Auch wenn die grünste Autobahn dem BUND nicht reicht, gibt es für die A 14 und die B 190 n keine Alternative. “.

„Herzlich Willkommen zum IHK-Dialog Altmark, Mobilität ist Zukunft“. Unter den über 100 geladenen Gästen in den Räumen der DIBUKA (Dienstleistungen im Brand- und Katastrophenschutz) in der Seehäuser Steinstraße war nicht nur die 120-köpfige Belegschaft. Bürgermeister der Region, Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) und auch der Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, sowie Dorothea Frederking als Mitglied der Grünen im Landtag gaben sich in Seehausen die Ehre.

Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Unternehmens durch den Geschäftsführer der gastgebenden Firma, Hans-Joachim Schulz, sowie Adolf Fehse, Vizepräsident der IHK Magdeburg, ergriff der Minister das Wort. Der „Entwicklungsimpuls für die Verkehrsinfrastruktur für den ländlichen Raum“ sowie der „Lückenschluss der Autobahn 14, Magdeburg-Schwerin, und die „Querspange Bundesstraße 190 n“ standen im Fokus seiner Rede. Aber nicht nur die Autobahn war Gesprächsthema. Bundesstraßen, das Eisenbahnnetz, Radwege und der Öffentliche Nahverkehr wurden beleuchtet. Einen Erfahrungsbericht zur Notwendigkeit des Lückenschlusses A 14 Magdeburg-Schwerin und der Querspange B 190 n gab der Geschäftsführer der DIBUKA, bevor Wissenschaftler Prof. Johann Georg Goldammer, der auch in der Brandbekämpfung ein erfahrener Praktiker ist, das Wort bekam. Der Leiter der Arbeitsgruppe „Feuerökologie und des Global Fire Monitoring Center“ des Max-Planck-Institutes, referierte in Seehausen bereits zum zweiten Mal über die Anwendung des kontrollierten Feuers zur Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaften Eurasiens. Einer Aufgabe, die die genannte Seehäuser Firma übernimmt.

Wie solch eine Brandbekämpfung mit dem kontrollierten Abbrennen auf munitionsbelasteten Flächen vor sich geht, konnten die Besucher nach einer kurzen Busfahrt zum Gelände der DIBUKA im Gewerbegebiet erleben. Die beiden Moderatoren Steffen Hartig und Mathias Hame erläuterten den über 100 Gästen die zum Einsatz gebrachte Technik – wie zum Beispiel die Löschpanzer, die Drohnen, Hubschrauber und Brückenlegepanzer.

Von Walter Schaffer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare