Auf der Suche nach Kampfmitteln

Vorbereitende Arbeiten für den A-14-Bau im Norden haben begonnen

Seit der vergangenen Woche laufen vorbereitende Arbeiten für den A-14-Bau bei Wittenberge. Fotos: Westermann
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Seit der vergangenen Woche laufen vorbereitende Arbeiten für den A-14-Bau bei Wittenberge.

Seehausen/Wittenberge – In Sachen Autobahn-14-Bau scheint in der hiesigen Region und bei Wittenberge Fahrt aufzukommen. Seit der vergangenen Woche wird für das große Vorhaben auf der altmärkischen Seite an der Elbbrücke mit einem riesigen Schild darauf aufmerksam gemacht.

Auf sachsen-anhaltinischer Seite bei Losenrade wird auf den Autobahn-14-Bau groß hingewiesen.

Ebenso verhält es sich auf der Prignitzer Seite zwischen den Abfahrten zu zwei großen Einkaufszentren. Die Ampelanlagen an den beiden Kreuzungen sind seit der vergangenen Woche außer Betrieb, eine Maßnahme, um den Verkehrsfluss einigermaßen am Laufen zu halten. Schließlich gibt es auf der B 189 eine Bauampel bei halbseitiger Sperrung.

Auf der Bundesstraße 189 wird derzeit der Verkehr mit einer Ampel an der Baustelle reguliert.

Das Unternehmen Deges in Berlin weist auf den Schildern daraufhin, dass der Neubau der A 14 von der Anschlussstelle Seehausen Nord bis zur Anschlussstelle Wittenberge beginnt und 2025 abgeschlossen sein soll. Die Länge der Strecke beläuft sich auf insgesamt 10,8 Kilometer. Wie ein Deges-Unternehmenssprecher auf Anfrage der AZ mitteilte, handele es sich bei den derzeitigen Arbeiten im A-14-Abschnitt zwischen Seehausen Nord und Wittenberge um erste bauvorbereitende Maßnahmen. Dazu zählen im Wesentlichen Kampfmitteluntersuchungen, Baumfällarbeiten und vorbereitende Erdarbeiten. „Zum weiteren Bauablauf finden derzeit die letzten Abstimmungen statt, deren Ergebnis wir nicht vorgreifen können. Mit Beginn der Hauptbaumaßnahme, vorgesehen für Mitte Oktober, werden diesbezüglich weitere Informationen vorliegen“, so der Unternehmenssprecher abschließend. VON THOMAS WESTERMANN

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