Viel Wirbel um versetztes Schild

Das Vielbaumer Ortsschild wurde von der Kreisstraßenmeisterei in die Nähe der Bushaltestelle versetzt. Gemeinderat, Bürgermeister und Einwohner fordern den Rückbau.

Vielbaum - Von Thomas Westermann. Für mächtig Ärger sorgt bei den Einwohnern das versetzte Ortsschild in Vielbaum durch die Kreisstraßenmeisterei. Bürgermeister Hans Hildebrandt wandte sich diesbezüglich in einem Schreiben an das Straßenverkehrsamt in Stendal.

Ende August versetzte die Kreisstraßenmeister das Vielbaumer Ortsschild ohne die Gemeinde zu informieren, ärgert sich der Bürgermeister der Gemeinde Aland, Hans Hildebrandt. Es stehe nun circa zehn Meter vor der Bushaltestelle. Dadurch ergebe sich eine Erhöhung der Unfallgefahr im Bereich dieser Haltestelle, denn diese werde täglich für den Schultransport genutzt, so der Bürgermeister. Nach Aussage der ausführenden Beschäftigten der Kreisstraßenmeisterei erfolgte die Versetzung, weil die Grundstücke – Richtung Vielbaum-Krüden auf der rechten Seite – nicht zum Ortsteil Vielbaum gehören, sondern nur eine Siedlung seien. Sowohl der Rat der Gemeinde Aland als auch Bürgermeister Hildebrandt sind mit dieser Vorgehensweise und Begründung überhaupt nicht einverstanden und fordern den Rückbau des Ortsschildes. Derzeit können nämlich Kraftfahrer an der Siedlung mit 100 Stundenkilometer vorbei preschen und dadurch die dort wohnenden Kinder gefährden. Durch die Bürgerinnen und Bürger der angeblichen Siedlung wurden bereits Unterschriften gesammelt und mit einem Protestschreiben an den Rat übergeben, berichtet Hildebrandt. Sie sehen ebenfalls für ihre Kinder eine erhöhte Gefahrenquelle.

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