Professor Dr. Ralph Meißner feiert 65. Geburtstag: Eintrag in Ehrenbuch der Stadt Seehausen

Verdienste für Nachwelt verewigt

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Die Hansestadt Seehausen würdigte die Leistungen und Verdienste von Prof. Dr. Ralph Meißner anlässlich seines 65. Geburtstages mit einem Eintrag in das Ehrenbuch – hier eingerahmt von seiner Ehefrau Anne-Dore und Bürgermeister Neumann (l.).

Seehausen/Tannenkrug. Mehr als 35 Jahre ist Falkenberg als Standort für Wasser- und Umweltforschung mit dem Namen Ralph Meißner verbunden.

Die heutige Außenstelle der Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH wechselte zwar mehrfach Namen, Zuständigkeit und Trägerschaft – blieb in all der Zeit aber stets ein wichtiger Arbeitgeber für die Region. Seine Leistungen für den Erhalt und die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes würdigte die Stadt Seehausen anlässlich des 65. Geburtstages von Professor Dr. Ralph Meißner am Sonntag mit dem Eintrag in die Chronik der Hansestadt Seehausen.

Neben Meißners Verdiensten um den dauerhaften Erhalt der wissenschaftlichen und technischen Arbeitsplätze betonte der Bürgermeister der Hansestadt Seehausen, Detlef Neumann, in seiner Laudatio: „Ralph Meißner hat Spuren hinterlassen. Er hat sich durch seine Arbeit als Wissenschaftler, Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seiner Leitung der Lysimeter-Station im Ortsteil Falkenberg der Gemeinde Altmärkische Wische als Botschafter der Hansestadt Seehausen und der Region Altmark verdient gemacht.“

Der Wissenschaftler holte die Welt – von Moldawien bis Brasilien – in die Altmark nach Falkenberg und vertrat andererseits die Region weltweit. Dabei standen die Lysimeter im Mittelpunkt des Interesses und Handelns, womit Wasser- und Stofftransportprozesse im Boden mit den darin enthaltenen Nähr- und Schadstoffen unter naturnahen Bedingungen erfasst und analysiert werden können. Dass diese Anlagen heute weltweit im Einsatz sind, mache ihn stolz, so der vor 65 Jahren in Wittenberge geborene und in Losenrade aufgewachsene Wissenschaftler.

Seehäuser Prof. Dr. Ralph Meißner vollendete am Sonntag sein 65. Lebensjahr und feierte den Geburtstag mit rund 60 Gästen in der Gaststätte „Tannenkrug“. Wie er seinen Verwandten, Bekannten, Freunden und Wegbegleitern berichtete, schicke ihn das Gesetz als Hochschullehrer zum 31. März zwar in den Ruhestand. Allerdings wolle er sich noch nicht auf das Altenteil zurückziehen. So startete erst im vergangenen Jahr ein Projekt in Kasachstan. „Dort gibt es noch eine Menge zu tun.“

Von Frank Schumann

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