Verbandsgemeinde richtet Spendenkonto für geschädigte Familie ein

Beim Hausbrand alles verloren

Ausgebranntes Haus
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Beim Hausbrand im Seehäuser Ortsteil Steinfelde hat die geschädigte Familie sämtliches Hab und Gut verloren. Die Verbandsgemeinde hat nun ein Spendenkonto eingerichtet. Auch Sachspenden sind willkommen.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Steinfelde. Nach dem Brand ihres Wohnhauses am Dienstag hat die Familie in Steinfelde alles verloren. „Das Haus war leider nicht zu retten, und was die Flammen nicht geschafft haben, hat das Löschwasser geschafft“, bedauert Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (Freie Wähler). Den geschädigten Altmärkern soll nun schnell geholfen werden.

„Die Menschen in der Verbandsgemeinde wollen nun gern helfen, so wie man es von ihnen in Notsituationen immer kennt“, fügt der Verwaltungschef hinzu. Die Verbandsgemeinde hat ein Spendenkonto eingerichtet. Die Bankverbindung lautet: Konto der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark), IBAN DE62 1203 0000 0000 7222 49, Verwendungszweck: 37999410 / Brandschaden Steinfelde. Allerdings können durch die Verbandsgemeinde keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Falls es mit der Auszahlung der Versicherungssumme zur Schadensbeseitigung schneller klappen sollte, habe die Familie zugesichert, das gespendete Geld für gemeinnützige Projekte weiter zu geben, so Kloth im Gespräch mit der AZ. Eine Rückzahlung an den jeweiligen Spender sei jedoch nicht möglich. Der Verbandsgemeindebürgermeister macht auch auf die Bereitstellung von Sachspenden aufmerksam.

Dabei erfolgt die Koordination in der Verwaltung. Wer Gegenstände wie beispielsweise Waschmaschine, Mobiliar, Fernseher oder weitere Dinge spenden möchte, kann diesbezüglich die Rufnummer (039386) 98 20 wählen. „Dort werden die Spenden erfasst und gesammelt. Wir brauchen ja schließlich nicht drei Waschmaschinen“, macht Kloth deutlich, der die Hilfsaktion für die Geschädigten gemeinsam mit Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann auf die Beine stellt. „Detlef hat sich sehr eingebracht, er hat auch schon kommunale Wohnungen der Familie angeboten“, so der Aulosener weiter. Und er werde sich auch um den Transport der Sachspenden, die durch Stadtarbeiter in die neue Wohnung transportiert werden könnten, kümmern. Apropos Wohnung: Noch am Tag des Brandes erhielt Kloth einen Anruf von einem Bürger, der sich spontan bereit erklärte, für die Geschädigten eine möblierte Ferienwohnung in Steinfelde bereitzustellen. „Derartige Hilfsbereitschaft ist wirklich eine tolle Sache.“

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