Verbandsgemeindebürgermeister Kloth: „Auf Landesebene nicht viel passiert“

Auf dem Weg zum digitalen Rathaus in Seehausen

Eingangsbereich Rathaus Seehausen
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Der Weg zum digitalen Seehäuser Rathaus ist noch lang, aber der Anfang ist gemacht.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Die Digitalisierung in den hiesigen Verwaltungen soll in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg, schätzt Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (Freie Wähler) ein.

Bürger wünschen sich heute eine agile und effiziente Verwaltung. Sie muss schnell reagieren und es ermöglichen, alle Anliegen online erledigen zu können. Beispiele wären unter anderem die Beantragung eines Fischereischeins, das Anmelden von Festen oder die Verlängerung eines Parkausweises. Es sollte laut Verwaltungschef schnell möglich sein, die Hundesteuern zu begleichen oder einen Personalausweis zu beantragen. Doch die Fortschritte hinsichtlich der Digitalisierung seien mäßig. „Es ist nicht viel auf Landesebene in der Vergangenheit passiert. Dabei sollte die riesige Herausforderung angegangen werden“, wünscht sich der Verbandsgemeindebürgermeister. Der Aulosener spricht von rund 400 Verwaltungsvorgängen, „die für die Bürgerinnen und Bürger machbar sein sollen“. „Aber ich bezweifele, dass es in diesem Jahr große Fortschritte geben wird.“

Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis nahezu alle Anliegen online an das digitale Rathaus geschickt werden können, der Anfang ist in der Verbandsgemeinde Seehausen gemacht. Die Rubriken des Bürgerservices auf der Internetseite www.seehausen-altmark.de führen die Bürger durch die Verwaltung und zu den zuständigen Ämtern, Ansprechpartnern und Stichworten für die jeweiligen Anliegen. Die fertig vorbereiteten Formulare zum Ausfüllen und Ausdrucken können dadurch den einen oder anderen Weg ins Rathaus ersparen.

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