Läuteanlage in Gageler Kirche auf Lineartechnik umgestellt

Ein Trio lässt die Glocken in Gagel klingen

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Cornelia Born (r.) und Irmgard Heu an der großen über 500 Jahre alten Glocke in der Gageler Kirche: Jüngst wurde das Läutewerk für etwa 14 500 Euro auf Lineartechnik umgestellt.

Gagel. Cornelia Born, Irmgard Heu und Johannes Benecke kümmern sich um das altehrwürdige Gotteshaus St. Maria Magdalena in Gagel. Das Trio bildet den Gemeindekirchenrat des Ortes auf der Altmärkischen Höhe. Und alle drei sind sehr an Modernisierungsarbeiten interessiert.

Jüngste Errungenschaft ist die Umstellung des Läutewerks auf Lineartechnik. Voraussetzung für diese Tätigkeit war die Instandsetzung des Glockenstuhlfußbodens durch eine Salzwedeler Fachfirma. Anfang November des vergangenen Jahres erfolgte nach Abschluss der Arbeiten die feierliche Einweihung mit einem Dankgottesdienst, geleitet von Pfarrer Matthias Kruppke, und einer anschließenden Zusammenkunft der Christen im Dorfgemeinschaftshaus.

Rund 14 500 Euro mussten gezahlt werden. Circa 10 500 Euro stammen aus Eigenmitteln und aus Spendengeld. Die noch fehlenden rund 4000 Euro will die Windpark Gagel GmbH demnächst beisteuern. Kirchenälteste Cornelia Born freut sich darüber besonders, denn dadurch entfällt eine Kreditaufnahme.

Regelrecht ins Schwärmen gerät die Gagelerin, wenn sie von der großen Glocke in St. Magdalena spricht. Sie sei 502 Jahre alt und wurde 1516 vom Magdeburger Glockengießer Claus Backmester hergestellt. Der kleinere Klangkörper ist hingegen erheblich jünger. Die Glocke fertigte Franz Schilling aus dem thüringischen Apolda im Jahre 1933 an.

Von Thomas Westermann

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