Seehäuser Objekt gehört zum Projekt „Kreativorte im Grünen“

Ideen schmieden im Torwächterhaus

Ein Ensemble aus drei Gebäuden
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Das denkmalgeschützte Ensemble im Herzen der Hansestadt Seehausen: Salzkirche (v.l.), Torwächterhaus und Beustertor.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen. „Kreativorte im Grünen“ ist ein Projekt, das an mehreren Orten in der Altmark Schule macht. Im Norden Sachsen-Anhalts finden sich vermehrt Landpioniere ein, um ihren Lebensraum zu suchen und diesen mit Wissen aufzubauen. Projektinitiatorin ist die Investitions- und Marketinggesellschaft mbH (IMG) – die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sachsen-Anhalts.

Ein Objekt, das denkmalgeschützte Torwächterhaus, liegt in idyllischer Umgebung am Alandumfluter der Hansestadt Seehausen, direkt an Salzkirche und Beustertor. In dem historischen und kulturreichen Ambiente soll das Torwächterhaus zu einem Treffpunkt für die frisch zugezogenen Bewohner der Stadt und den Alteingesessenen werden. Dort soll laut Internetseite ein kreativer und kultureller Ort entstehen, der Raum für geselligen Austausch bietet und der kleinen Stadt so einen öffentlichen Raum bietet, um Probleme der Kommune gemeinsam zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden. Mit einer kleinen Gastronomie, einem Atelier und zwei kleinen Gästewohnungen soll dieser Ort ausgestattet werden.

Das 165 Quadratmeter große Grundstück mit kleinem Innenhof und direktem Zugang zum Aland diente als Wohngebäude für den Torwächter des bereits erwähnten Beustertores. Eigentümerin des historischen Fachwerkhauses mit Nebengebäude und Nebengelass ist Annegret Spillner. Die junge Frau ist Gastgeberin und Netzwerkerin. Sie hat seit zehn Jahren gastronomische Erfahrung und ist auf verschiedenen Gebieten aktiv. Dazu gehören die Musiker- und Kulturszene in der Altmark, die Wirtschaftsjunioren Deutschland sowie Coworker, die im ländlichen Raum Fuß fassen wollen oder sich zwischen Großstadt und Dorfleben am wohlsten fühlen. Spillner betreibt zudem das Kavaliershaus in der Osterburger Ortschaft Krumke und sorgt dort nicht nur für Gaumenfreuden, sondern auch immer wieder für kulturelle Genüsse in und an dem alten Gemäuer.

Geselliges Beisammensein, Ideen schmieden, Kulturgenießen sowie Workshops und Seminare wahrnehmen – das soll im Torwächterhaus ermöglicht werden. Gleichzeitig soll das Haus eine kleine Gastronomie und Gästezimmer erhalten. Sanierungsbeginn ist ab Herbst dieses Jahres geplant. Eine Herausforderung für Spillner dabei: Die finanziellen Mittel für die Sanierung des Objektes aufzutreiben.

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