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Kloth: „PoP ist ein Meilenstein“

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Von: Thomas Westermann

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Vier Männer auf Pollitzer Baustelle für schnelles Internet
Im Beisein von Projektleiter Dirk Benecke (l.) und Bauleiter Thomas Mecklenborg übergab ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge (2.v.r.) die Schlüssel für das Technikhaus an Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth. © Thomas Westermann

Pollitz. „In Pollitz wird heute der Technologiestandort im Projektgebiet 2 im Bauabschnitt 4 gestellt. Von hier aus werden zukünftig 565 Anschlüsse versorgt. Damit erreichen wir hier einen wichtigen weiteren Meilenstein im Glasfaserprojekt der Altmark“, verkündete Freitagvormittag ZBA-Verbandsgeschäftsführer Andreas Kluge. Das spannende Ereignis verfolgten auch Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth, der Leiter des Projektgebietes 2, Dirk Benecke, sowie Mitarbeiter der Baufirmen.

Für die Aufstellung des sogenannten PoP‘s – Point of Presence – hob der zuvor wartende Schwerlastkran das circa 35 Tonnen schwere Fertigteilgebäude in die dafür vorbereitete Baugrube. Die demnächst beginnenden Tiefbauarbeiten durch die Baufirma dürfte die Vorfreude der Bürger auf ein zukunftsfestes Netz bereichern. Durch die abgeschlossenen Vorverträge auf dem Netz des Zweckverbandes werden circa 325 Glasfaserhausanschlüsse neu entstehen.

In Pollitz musste noch kurz vor der Bautätigkeit der Standort um einige Meter versetzt werden. Ursprünglich sollte das Technikgebäude in unmittelbarer Nähe eines unbebauten Grundstückes entstehen. „Doch dann hätte dieses Gelände nicht mehr als Bauland verkauft werden können“, äußert Kloth im Gespräch mit der AZ. „Also haben wir einen anderen Standort gewählt. Zweckverband Breitband Altmark und Tiefbaufirma haben das in kürzester Zeit hinbekommen“, so der Verwaltungschef weiter. Und: „PoP ist ein Meilenstein.“ Genauso sieht es auch Geschäftsführer Kluge, der davon ausgeht, dass Mitte des nächsten Jahres die Haushalte in der hiesigen Region mit schnellem Internet versorgt sind. Für ihn hat das Glasfasernetz eine ebenso große Bedeutung wie seinerzeit die Schaffung der Eisenbahnstrecke für die Industrialisierung. Insgesamt werden rund 2300 Kilometer an Leitungen verlegt. Dadurch werde eine komplett neue Infrastruktur geschaffen. „In der Altmark haben wir dann ein schnelleres Netz als in Magdeburg, Halle und Leipzig.“ Anfangs machte die Bürokratie Kluge zu schaffen. „Doch jetzt läuft es gut.“

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