Spielmannszug der Seehäuser Feuerwehr besteht seit sechs Jahren und benötigt Verstärkung

Auf der Suche nach Flötisten

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Der Spielmannszug der Seehäuser Feuerwehr wurde vor sechs Jahren aus der Taufe gehoben. Die Idee dazu hatte der musikalische Leiter und Trommler Kai Trafnik (l.). Mittlerweile braucht der Klangkörper Verstärkung. Insbesondere werden Flötisten gesucht, aber auch andere Instrumentalisten sind willkommen.

Seehausen. Der Spielmannszug der Seehäuser Freiwilligen Feuerwehr wurde vor sechs Jahren aus der Taufe gehoben. Die Idee dazu hatte Kai Trafnik, der aus Quenstedt bei Aschersleben stammt und seine Frau beim Seehäuser Karneval kennenlernte und dann in den sachsen-anhaltinischen Norden zog.

Gleichgesinnte für die Gründung des Klangkörpers waren schnell gefunden. Emsig wurde sich an die Probentätigkeit gemacht. Von den gut 15 Mitgliedern haben allerdings nur zwei Notenkenntnisse – Ulrike Rieger und Tobias Peuker. Doch das tut der musikalischen Qualität überhaupt keinen Abbruch. Es zählt das Gespür für Töne und Rhythmen.

Bei vielen Aktivitäten in der Wischestadt und weiteren Orten ist der Spielmannszug präsent. Auftritte gibt es beispielsweise bei Maifeuern und Dorffesten. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Wischestädter auch einmal beim Eisbadertreffen am Pollitzer Ziegelbrack. „Selbstverständlich spielen wir auch zu runden Geburstagen von Kameraden“, sagt Trafik im Gespräch mit der AZ. Unterstützung kommt vom Feuerwehr-Förderverein. „Wir haben in den Spielmannszug schon ordentlich investiert“, erzählt Vorsitzender Willi Hamann.

Doch mittlerweile wünscht sich Leiter Trafnik, der sich seit dem siebten Lebensjahr der Musik verschrieben hat, Verstärkung. Insbesondere werden Flötisten gebraucht. Darüber hinaus seien aber auch weitere Instrumentalisten für Trommel und Lyra willkommen. Alter spiele keine Rolle. Geprobt werde immer montags ab 18.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Derzeit arbeiten die Musiker unter anderem am Titel „Schützenliesel“.

Von Thomas Westermann

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