Verbindungsstrecke zwischen Schönberg und Falkenberg bereitet Sorgen

Auf holprigem Weg durch die Wische

Straßenschäden
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Wegen der Schäden ist eine Sperrung des Wegs zwischen Schönberg und Falkenberg denkbar.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Mehrere Straßen, die sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Seehausen befinden, sind in einem schlechten Zustand. Einen Überblick verschafften sich jüngst bei einer Rundfahrt die Verbandsgemeinderatsmitglieder Dieter Bolle und Peter Brandt. Ersterer ist auch Vorsitzender des Bau- und Ordnungsausschusses.

Bei der Tour haben die beiden Kommunalpolitiker sechs der acht Straßen befahren, die der Verbandsgemeinde gehören, und waren zum Teil erschüttert über die Schäden. Insbesondere der Verbindungsweg zwischen Schönberg und Falkenberg war für Bolle und Brandt schrecklich. „Teile der Strecke sind mächtig abgesackt und starke Abbrüche zu sehen. Das Bauamt sollte die Situation vor Ort untersuchen und zur Absicherung Baken aufstellen“, schlug Ausschusschef Bolle auf der jüngsten Sitzung des Gremiums vor. Gerade im Herbst und Winter lauern bei schlechter Sicht und früher Dunkelheit Gefahren auf die Kraftfahrer.

Frequentiert wird der Weg von Privatfahrzeugen, aber auch von schwerer landwirtschaftlicher Technik. „Die Straße ist dem Wischeboden nicht angepasst“, meint Carsten Steinke, der auch einen Landwirtschaftsbetrieb in Seehausen leitet. Es hätte seinerzeit mehr ausgekoffert und mehr Tragschicht aufgebracht werden müssen. „Auf Sand wäre der Weg gut, aber nicht auf Wischeboden. Damals konnte der Weg mit Fördergeld gebaut werden, aber jetzt haben wir keine Finanzen für die Instandsetzung“, fügt er hinzu. Björn Schünemann, Sachgebietsleiter im Ordnungsamt der Verbandsgemeinde, redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Ich habe das Problem schon vor Jahren angesprochen. Wenn das so weitergeht, machen wir den Weg in zwei bis drei Jahren dicht. Denn von den insgesamt 3,5 Kilometern sind anderthalb Kilometer Schrott.“

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