Karsten Reckling kämpft seit 30 Jahren für Radweg an L 2

„Steter Tropfen höhlt den Stein“

Der Vielbaumer Karsten Reckling macht sich seit 30 Jahren für einen Radweg an der Landesstraße 2 stark. Bisher sind seine Bemühungen für mehr Sicherheit nicht von Erfolg gekrönt. Foto: Archiv/tw
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Der Vielbaumer Karsten Reckling macht sich seit 30 Jahren für einen Radweg an der Landesstraße 2 stark. Bisher sind seine Bemühungen für mehr Sicherheit nicht von Erfolg gekrönt.
  • Thomas Westermann
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Seehausen/Vielbaum. Seit etwa 30 Jahren kämpft der Vielbaumer Karsten Reckling für einen straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße 2. Seit drei Jahrzehnten hat er keinen Erfolg damit.

Doch der Unternehmer lässt nicht locker. Jüngst sprach er die Problematik auf der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates Seehausen in diesem Jahr an.

Hinsichtlich des Gehwegebaues sehe es um Seehausen schlecht aus, kritisiert der Altmärker. Bis auf die Strecke an der B 189 zwischen Osterburg und Seehausen habe sich nichts getan. Der Familienvater denkt zuallererst an die Sicherheit der Kinder. Vor gut zwei Jahren stellte er an der L 2 in Vielbaum ein Schild mit der Aufschrift „Radweg nach Seehausen + Ampeln an Kreuzung jetzt!“ auf. Davor befestigte er bewusst ein Kinderrad. Ein Vor-Ort-Termin kurze Zeit später mit Manfred Krüger, Regionalbereichsleiter Nord der Landesstraßenbehörde, brachte für Reckling nicht den erhofften Erfolg. „Im Wegebau gibt es keine Verbesserung, das ist ein Missstand.“

Der Wische-Bürgermeister und Verbandsgemeinderatsmitglied Karsten Reinhardt kann den Frust des Vielbaumers gut verstehen. Der Wendemarker verfasste gemeinsam mit dem einstigen Werbener Bürgermeister Jochen Hufschmidt in Sachen Radwegebau an der L 2 durch die Wische ein Schreiben an das zuständige Ministerium. „Nach acht Wochen kam immer noch keine Antwort“, beschreibt Reinhardt das Dilemma und macht Reckling Mut. Denn: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

Von Thomas Westermann

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