Schroeder geht und Kaiser kommt

Chefwechsel im Forstrevier Seehausen: Begrüßung und Verabschiedung

Vier Personen
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Forstamtsleiterin Katja Döge und Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann (r.) verabschiedeten Thomas Schroeder (2.v.l.) und begrüßten Stefan Kaiser als neuen Leiter für das Revier Seehausen.
  • Thomas Westermann
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Seehausen. Führungswechsel im Forstrevier Seehausen. Thomas Schroeder leitete seit 2011 das Revier und ist nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Seine Nachfolge hat Stefan Kaiser angetreten.

Im Beisein des Bürgermeisters der Hansestadt Seehausen, Detlef Neumann, und dem Vorsitzenden der Forstbetriebsgemeinschaft Priemern, Kay-Richard Landwers, gab Katja Döge, Leiterin des in Arendsee ansässigen Forstamtes Nordöstliche Altmark, den Wechsel des Revierleiters bekannt. Kaiser arbeitet seit April 2013 im Landeszentrum Wald und war bisher Chef des Reviers Bömenzien und als Funktionsingenieur im Forstamt in Arendsee tätig. Mit dem Wechsel ins Revier Seehausen erfüllt sich für Kaiser der Wunsch, ausschließlich im forstlichen Außendienst tätig zu werden. Sein Domizil hat er wie sein Vorgänger im Obergeschoss der Seehäuser Touristinfomation. Erreichbar ist Kaiser für die Waldbesitzer unter den Rufnummern (039386) 79 66 54 oder 0173/2172310 sowie per Email an seehausen@lzw.mlu.sachsen-anhalt.de. Sprechzeit ist donnerstags von 15 bis 17 Uhr, allerdings nicht in Corona-Zeiten. Kaiser ist Prignitzer und wohnt in Schönfeld bei Perleberg. Er absolvierte nach dem Abitur eine Waldarbeitsschule und studierte im Anschluss Forstwirtschaft in Eberswalde. Tätig war er dann zweieinhalb Jahre in der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und bei den Berliner Stadtgütern. Bis zur Nachbesetzung leitet Kaiser auch das Revier Bömenzien.

Schroeder, ein studierter Forstingenieur, wohnt in der Domstadt Havelberg und war mit Leib und Seele Revierleiter in Seehausen. Allerdings haben ihn die Waldschäden in den vergangenen Jahren sehr besorgt gemacht. „Aufgrund der trockenen Sommer wusste man nicht, ob die Neuanpflanzungen anwachsen oder nicht.“ Langeweile wird der 64-Jährige nicht haben. Unter anderem möchte er sich östlich der Elbe um das Monitoring von Brutvögeln kümmern.

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