Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Neukirchen lud ein

Sportlich und unterhaltsam

Auch an der Tischtennisplatte gab es manche spannende Auseinandersetzung.

Neukirchen. Auf gute Resonanz stieß die Einladung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr in Neukirchen zum Besuch des schon traditionellen Sommerfestes, welches am Sonnabendnachmittag eröffnet wurde.

Den sportlich-unterhaltsamen Auftakt übernahmen die Abordnungen aller Feuerwehren aus dem Ausrückebereich Wische. Dazu zählen die Orte Schönberg, Falkenberg, Lichterfelde, Wendemark und Neukirchen. An verschiedenen Stationen, wo es maximal fünf Punkte zu erringen gab, wurde im Team gewetteifert. Da galt es zum Beispiel einen Tischtennisball durch einen Schlauch zu bugsieren oder über zwei D-Schläuche und einen angekuppelten C-Schlauch mittels Atemluft einen Luftballon zum Platzen zu bringen. Schnelligkeit galt es beim Laufen über Bierkästen zu zeigen, und Balancegefühl war beim Transport eines Tennisballes zwischen zwei parallel gehaltenen Besenstielen gefragt. Die zu gestaltenden „Kunstwerke“ aus 20 Teilen von der Tragkraftspritze bestehend ähnelten oft Robotern. Allen bereitete es dabei mächtig viel Spaß, und zum Schluss hatten nach dem Stechen die Wendemarker die Nase vorn. Sie schätzen am genauesten, welches Biervolumen in dem vom Bürgermeister Karsten Reinhard gestifteten Wanderpokal enthalten war.

Der Bürgermeister und Olaf Günther, als Stellvertreter des Verbandsgemeindewehrleiters regten an, dieses „Spiel ohne Grenzen“ in jedem Ort der Gemeinde Altmärkische Wische durchzuführen, um langsam ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der neuen Gemeinde zu bekommen.

Sportlich konnte sich fast jeder der Anwesenden betätigen. Da gab es die Möglichkeit des Pfeilwerfens auf Luftballons, Tischtennis und Volleyball konnten gespielt werden, und die Kinder hatten ihre helle Freude an der Hüpfburg und dem riesengroßen luftgefüllten „Sorb Ball“. Die Plastikkuh „Elsa“, an der man seine melkerischen Fähigkeiten testen konnte, wurde auch stark frequentiert. Alle Ergebnisse notierte man und zum Schluss gab es Preise. Im Zelt wurde Kaffee und Kuchen angeboten, den die Dorffrauen gebacken hatten. Kaltgetränke aller Art gab es am Tresen und wem der Geschmack nach etwas Deftigerem stand, der konnte Bratwurst und Nackensteak vom Grill genießen. Die Kreisverkehrswacht hatte ihre Miniräder mitgebracht und den dazugehörigen Parcours aufgebaut. Auch Brandmalereien konnten an diesem Stand hergestellt werden.

Für Interessenten bestand die Möglichkeit mit den beiden Feuerwehrautos eine Rundfahrt durch das Dorf und in die Feldmark zu unternehmen. Ab 20 Uhr wurde zum Tanz im Zelt eingeladen. Ein Lob an den Förderverein, der sich hier gut präsentierte, soll von dieser Stelle aus gegeben werden.

Von Walter Schaffer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare