Süddeutsche Firma führt derzeit Arbeiten am Rathaus aus

Mit Spikes und Paste gegen Taubenplage

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Eine Fachfirma aus Süddeutschland begann gestern am Seehäuser Rathaus mit Maßnahmen zur Taubenvergrämung. Spikes werden erneuert und eine spezielle Paste aufgebracht.

Seehausen. Mit einer neuen Vergrämungsmethode soll der Taubenplage am Seehäuser Rathaus Einhalt geboten werden – und zwar mit einer Paste (die AZ berichtete). Ein Unternehmen aus Süddeutschland hat diese entwickelt. Mitarbeiter der Firma begannen gestern mit den Arbeiten.

Die Verbandsgemeinde hat dafür im diesjährigen Haushalt insgesamt 3000 Euro eingestellt.

Zu den Aufgaben der Süddeutschen gehören neben dem Auftragen der Paste auch der teilweise Austausch der Abwehrspikes, sprich Stacheln. Die sollen laut den Mitarbeitern bei einem Vor-Ort-Termin vor einiger Zeit nicht ordentlich montiert worden sein. Es müssen Korrekturen vorgenommen werden, die in diesen Tagen erfolgen.

Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth hatte schon länger über ein neues Konzept zur Taubenvergrämung nachgedacht und befand die Sache mit der Paste für gut. Die Vögel nehmen dadurch keinen Schaden. „Sie empfinden den Aufenthalt auf dem Material als unangenehm und verlassen das Dach.“ Der Verwaltungschef sieht in der derzeitigen Tätigkeit der Fachleute den Schutz der Bausubstanz. Mehrmals im Jahr musste eine Dachdeckerfirma anrücken und die Dachrinnen von Taubenkot säubern. Wasser konnte nicht mehr ablaufen und suchte sich seinen Weg in Richtung Ratssaal und Trauzimmer. „Es war ein unhaltbarer Zustand, der wohl nun endlich vorbei ist“, so der Aulosener im AZ-Gespräch.

Von Thomas Westermann

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