Fördermittel fließen

Spielplatz-Neugestaltung in Beuster kostet 40.000 Euro

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Tobias Spillner und Greta Sinn (links) machen sich für das Projekt stark. 

Beuster – Der öffentliche Spielplatz im Seehäuser Ortsteil Beuster soll in den nächsten Monaten um- und neugestaltet werden.

Knapp sechs Wochen nach Ende der Antragsfrist wurde der Fördermittelantrag vergangene Woche bestätigt, wie Detlef Neumann Freitagnachmittag am Ort des Geschehens sagte. Gemeinsam mit Lisa Weigelt, in der Verbandsgemeindeverwaltung für Wirtschaftsförderung und Förderprogramme zuständig, war der Seehäuser Bürgermeister mit einem Blumenkübel nach Beuster gekommen, um sich bei Tobias Spillner und Greta Sinn für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken.

Neben der für die Kommune kostengünstigen Lösung sei nur durch sie die kurzfristige Antragstellung Anfang April überhaupt möglich gewesen, erklärte Weigelt. Nicht einmal eine Woche hätten die beiden Architekten für die Planerstellung bis zum Fristende am 12. April Zeit gehabt. Motivation dürfte dabei für die jungen Eltern auch die künftige attraktive Spielmöglichkeit für ihr einjähriges Zwillingspaar gewesen sein.

Sandkasten, Wippe und Nestschaukel sind eingeplant.

Nun erreichte die Bestätigung des Fördermittelantrages das wischestädtische Rathaus, so dass der Spielplatz im Gesamtwert von 40.000 Euro – 10.000 Euro kommunaler Eigenanteil – neugestaltet werden kann. Formal sei dafür nur noch der Haushalt vom Stadtrat zu bestätigen, so der Bürgermeister. Das Thema habe in den zurückliegenden Wochen und Monaten mehrfach den Rat und seine Ausschüsse beschäftigt.

Der etwas versteckt und vom öffentlichen Verkehr geschützt liegende, an die örtliche Kindertagesstätte angrenzende Spielplatz war unübersehbar in die Jahre gekommen. Spielgeräte waren bereits gesperrt und demontiert worden, sodass die Nutzung längst nicht mehr attraktiv war. Eine Befragung habe aber den bestehenden Bedarf bestätigt. Zieltermin für die Realisierung sei laut Bürgermeister Neumann das Jahresende. In Abhängigkeit vom Ausschreibungsverlauf und von der Lieferung der Spielgeräte aus Robinien-Holz könne die Einweihung möglicherweise auch erst Anfang 2020 erfolgen.

VON FRANK SCHUMANN

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